Stadtbücher der Stadt Altona (Bestand)
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Staatsarchiv Hamburg, 424-2
Staatsarchiv Hamburg (Archivtektonik) >> GEBIETSVERWALTUNG >> BIS 1937 SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES GEBIET >> ALTONA STADT UND LAND
1601 (ca.)-1939
Verwaltungsgeschichte: Bürger- und Einwohnerbücher (Bürgerrollen):
Die Bürgeraufnahmen wurden bis 1716 in die Stadtgerichtsprotokolle eingetragen. Danach, in den Jahren 1716-1741, erfolgte die Aufnahme in zwei Protokollen gemeiner Stadtsachen. Diese Standen bei den Bürgerprotokollen, wurden später aber zu den Magistratsverwaltungsbüchern genommen, da sie zu den 1743 beginnenden Publik Protokollen gehören und als deren Vorläufer zu betrachten sind. Von 1741-1773 wurde die Aufnahme als Protocollum gemeiner Stadtsachen juncta specificatione der recipirten Bürger und anderer angenommenen Stadtbedienten bezeichnet.Ab 1753 handelt es sich bei den Protokollierungen nur mehr um Bürgeraufnahmen, sodass dieses Protokoll als erste Bürgerrolle angesprochen werden darf. Das nächste Register beginnt dann erst 1790, da es dazwischen, durch den Verlust einer Rolle, eine Lücke gibt. Diese lässt sich aber in den Beilagen zur Stadtrechnung, befindlich neuer Aufnahmen von Bürgern, schließen.
Die Bürgerverzeichnisse von 1869-1890 sind 1943 verloren gegangen.
Niederschriften der Bürgerrechts- und Niederlassungskommission:
Auf Grund der provisorischen Stadtordnung für Altona vom 09.11.1848 wurde in der Sitzung der städtischen Kollegien vom 10.12.1848 die Bürgerrechts- und Niederlassungskommission gebildet und deren Aufgabe festgelegt. Die Tätigkeit dieser Kommission endete durch die Stadtordnung für Schleswig-Holstein vom 14.04.1869.
Archivierungsgeschichte: Der Bestand umfasst alle Amtsbücher, in denen die Verwaltungs- und Rechtstätigkeit des Magistrats ihren Niederschlag fand. Der öffentliche Charakter war dabei für die Einordnung das maßgebende Motiv. Die Aufgliederung in die einzelnen Gruppen dient lediglich zur besseren Übersichtlichkeit und stellt keine Übersicht über die Gliederung der Verwaltung dar.
Die Volkszählungslisten der Jahre 1860 und 1864 wurden 1962/1963 aus der Einteilung nach Lage-Nummern herausgelöst und nach Straßen (innerhalb dieser nach laufenden Hausnummern) neu geordnet.
Dazu gehören die Bürger- und Einwohnerbücher (1667-1939), Stadtgerichtsprotokolle (1666-1868), Grundbücher (1664-1881), Protokolle des Magistrats und des Kreistages (1713-1933), Kämmereibücher (1740-1866), Protokolle des Wasserschauts, also der Anmusterungsaufsicht für die Schifffahrt (1764-1850) und ältere Archivverzeichnisse (1723-1937).
Die Retrokonversion der Daten erfolgte im Jahre 2009-2010.
Jede Archivguteinheit ist wie folgt zu zitieren: Staatsarchiv Hamburg, 424-2 Stadtbücher der Stadt Altona, Nr. ...
Die Bürgeraufnahmen wurden bis 1716 in die Stadtgerichtsprotokolle eingetragen. Danach, in den Jahren 1716-1741, erfolgte die Aufnahme in zwei Protokollen gemeiner Stadtsachen. Diese Standen bei den Bürgerprotokollen, wurden später aber zu den Magistratsverwaltungsbüchern genommen, da sie zu den 1743 beginnenden Publik Protokollen gehören und als deren Vorläufer zu betrachten sind. Von 1741-1773 wurde die Aufnahme als Protocollum gemeiner Stadtsachen juncta specificatione der recipirten Bürger und anderer angenommenen Stadtbedienten bezeichnet.Ab 1753 handelt es sich bei den Protokollierungen nur mehr um Bürgeraufnahmen, sodass dieses Protokoll als erste Bürgerrolle angesprochen werden darf. Das nächste Register beginnt dann erst 1790, da es dazwischen, durch den Verlust einer Rolle, eine Lücke gibt. Diese lässt sich aber in den Beilagen zur Stadtrechnung, befindlich neuer Aufnahmen von Bürgern, schließen.
Die Bürgerverzeichnisse von 1869-1890 sind 1943 verloren gegangen.
Niederschriften der Bürgerrechts- und Niederlassungskommission:
Auf Grund der provisorischen Stadtordnung für Altona vom 09.11.1848 wurde in der Sitzung der städtischen Kollegien vom 10.12.1848 die Bürgerrechts- und Niederlassungskommission gebildet und deren Aufgabe festgelegt. Die Tätigkeit dieser Kommission endete durch die Stadtordnung für Schleswig-Holstein vom 14.04.1869.
Archivierungsgeschichte: Der Bestand umfasst alle Amtsbücher, in denen die Verwaltungs- und Rechtstätigkeit des Magistrats ihren Niederschlag fand. Der öffentliche Charakter war dabei für die Einordnung das maßgebende Motiv. Die Aufgliederung in die einzelnen Gruppen dient lediglich zur besseren Übersichtlichkeit und stellt keine Übersicht über die Gliederung der Verwaltung dar.
Die Volkszählungslisten der Jahre 1860 und 1864 wurden 1962/1963 aus der Einteilung nach Lage-Nummern herausgelöst und nach Straßen (innerhalb dieser nach laufenden Hausnummern) neu geordnet.
Dazu gehören die Bürger- und Einwohnerbücher (1667-1939), Stadtgerichtsprotokolle (1666-1868), Grundbücher (1664-1881), Protokolle des Magistrats und des Kreistages (1713-1933), Kämmereibücher (1740-1866), Protokolle des Wasserschauts, also der Anmusterungsaufsicht für die Schifffahrt (1764-1850) und ältere Archivverzeichnisse (1723-1937).
Die Retrokonversion der Daten erfolgte im Jahre 2009-2010.
Jede Archivguteinheit ist wie folgt zu zitieren: Staatsarchiv Hamburg, 424-2 Stadtbücher der Stadt Altona, Nr. ...
Laufmeter: 56
Bestand
Altona
Stadtbücher der Stadt Altona
Rechteinformation beim Datenlieferanten zu klären.
30.03.2022, 12:37 MESZ