Kaiser Heinrich VI. nimmt das Kloster Steterburg mit allen Besitzungen, die es zur Zeit des Propstes Gerhard erworben hat und künftig erwirbt, in seinen Schutz, verbietet jedes Vogteirecht gegenüber dem Kloster und gestattet Propst und Konvent die Wahl sowie - wenn nötig - Absetzung eines eigenen Vogtes. Strafe bei Übertretung: 40 Pfund reinen Geldes je zur Hälfte der königlichen Kammer und den Geschädigten. Unter besonderer Zustimmung von Bischof Berno von Hildesheim und mit den Zeugen: Erzbischof Konrad I. von Mainz, Erzbischof Ludolf von Magdeburg, Bischof Eberhard von Merseburg, Bischof Gardolf von Halberstadt, Propst Konrad von Aachen, Pfalzgraf Konrad von Hohenstaufen bei Rhein, Herzog Bernhard III. von Sachsen, Markgraf Konrad von Landsberg, Markgraf Albrecht I. von Meißen, Burggraf Friedrich I. von Nürnberg, Graf Adolf III. von Schauenburg und Burggraf Gebhard von Magdeburg. anno dominice Incarnationis M° C° XC° IIII° [...] II. kalendas Marty;. salfelden. Siegel an rot-weiß geflochtener Schnur fehlt