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Allersheimer Gotteshausrechnungen (Bestand)
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Rosenbergisches Archiv >> Selekte und Sammlungen >> Rechnungen
1596/97, 1661/62-1810/11
Einleitung: In der Fastenzeit 1288 vermachte Heinrich von Büttelbrunn (Butelbrunnen) dem Kloster Bronnbach seine Güter in Allersheim (Aldersheim) und Gaubüttelbrunn (Büttelbrunn), eine ihm vom Kloster zugewiesene Gült sowie zwei Morgen Weinberge in der Mainleite (Meinliten) [zu Würzburg?] und in Thüngersheim (Tungersheim) (StAWt-R US 1288 Feb. 15 - März 28; Regest: Scherg, Bronnbach S. 288 Nr. 184). Damit hatte Bronnbach erstmals in jenen beiden Dörfern Fuß gefaßt, die später den Kern des Bronnbacher Klosteramts Würzburg bildeten (vgl. Repertorium StAWt-R R 80 Vorbemerkungen S. 7). Die Kirche von Allersheim (Alderesheim) hatte Bischof Gundekar von Eichstätt (1057-1075) geweiht (Regesten der Bischöfe von Eichstätt S. 85 Nr. 251, 42). Am 4. Januar 1372 erwarb die Zisterze Bronnbach mit Zustimmung des Bischofs Raban von Eichstätt (1365-1383) von den Chorfrauen zu St. Walburg in Monheim (Mownhein) um 3100 Pfund Heller deren Güter und Gefälle in Allersheim (Aldershein), insbesondere den sog. Zehnthof - den späteren Bronnbacher Freihof - und das Patronatsrecht, sowie Zehnten in Allersheim und Gaubüttelbrunn. Der Besitz des Patronatsrechts scheint der Abtei allerdings durch Würzburg bestritten worden zu sein. 1383 inkorporierte nämlich Bischof Gerhard von Würzburg (1372-1400) dem Kloster Bronnbach die Pfarrkirche Allersheim, deren Patronatsrecht er bis dahin (!) besessen hatte (StAWt-R US 1388 Juli 4). 1389 beauftragte Papst Urban VI. den Dekan von St. Johann in Haug zu Würzburg, die Inkorporation vorzunehmen (StAWt-R US 1390 April 18). 1391 schließlich resignierte der bisherige Pfarrer, Konrad gen. Zobel (Czobel), auf die Pfarrei Allersheim (StAWt-R US 1391 Juni 22). Die Pfarrei blieb zwar weiterhin in spiritualibus dem Würzburger Bischof unterstellt; Pfarrbesetzung und -besoldung aber waren nun dem Kloster überlassen, wobei de iure das Kloster selbst, d.h. der Abt, Pfarrer von Allersheim war. Die am Ort wirkenden Geistlichen trugen den Titel "Capellanus", "Pfarrverweser", "Curatus", aber auch "Pfarrer". Seit dem zweiten Drittel des 17. Jahrhunderts wurde die Pfarrei Allersheim durchweg von Konventualen des Klosters Bronnbach versehen. 1448 trennte Bischof Gottfried von Würzburg (1443-1455) die Kapelle in Gaubüttelbrunn von der Mutterkirche St. Walburga in Allersheim und verlieh dem Abt von Bronnbach das Präsentationsrecht auf die neue Pfarrei (StAWt-R US 1448 Jan. 12). Die Besoldung der beiden Pfarrer in Allersheim und Gausbüttelbrunn oblag dem Kloster, und zwar dem Oeconomus oder Amtmann des Bronnbacher Hofs in Würzburg (vgl. dessen Rechnungen StAWt-R R 80). Namens des Abts von Bronnbach übte er auch die Aufsicht über die beiden Pfarreien aus. Aus dem 16. Jahrhundert ist nur eine Allersheimer Gotteshausrechnung (1596/97) erhalten. Die eigentliche Rechnungsserie setzt 1661/62 ein, wobei allerdings bis 1717/18 die Lücken größer sind als der bestand. Fast vollständig ist die Serie in den Jahren 1717/18 - 1755/56. Die folgenden Jahre weisen dann wieder mehrere Lücken auf. Der Bestand schließt mit dem Jahr 1802/03. Mit dem Jahrgang 1810/11 ist schließlich noch eine Rechnung aus fürstlich löwensteinischer Zeit vorhanden. Einen ähnlichen Befund hatte August Amrhein für die bei der Pfarrei Allersheim verwahrte zweite Rechnungsserie festzustellen: "Gotteshausrechnungen für Allersheim beginnen 1678, nicht vollständig vorhanden (Amrhein, Archivinventare S. 129). Beilagen werden erstmals in der Rechnung von 1717/18 erwähnt, numerierte Beilagen erstmals 1744/45. Diese Rechnungsbelege sind jedoch in der vorliegenden Serie nicht überliefert. Ab 1734/35 liegen den Rechnungen jedoch Revisionsbemerkungen bei. Die Rechnungen 1800/01 - 1802/03 enthalten in geringem Umfang weitere nicht numerierte Beilagen. Erst der Rechnung 1810/11 sind das schon bei der Revision von 1757 geforderte Inventar und die Beilagen (Urkunden) beigebunden. Von den Rechnungsmanualen, die der Pfarrer zu führen hatte, ist nur das des Jahrgangs 1799/1800 erhalten. Die Rechnungen der Allersheimer Gotteshauspflege entsprechen im Aufbau wie im Inhalt weitgehend denen der Reicholzheimer Gotteshauspflege; zu ihrer Charakterisierung kann deshalb auf das Vorwort des Repertoriums StAWt-R R 59 verwiesen werden. Im Gegensatz zu den Reicholzheimer Rechnungen war in Allersheim allerdings nicht Cathedra Petri (Feb. 22) Rechnungstermin, sondern Martini (Nov. 11; Cathedra Petri lediglich bei der Rechnung 1596/97). Da der Hauptteil des Rechnungsjahres im zweiten der beiden Kalenderjahre lag, über die sich die Rechnung erstreckte, wurde ab 1787/88 dieses zweite Jahr zur Bezeichnung der Rechnung verwendet ("1788" oder pro 1788 termino Martini" bezeichnet also die Rechnung von 1787/88, nicht die von 1788/89!). Wie in Reicholzheim amtierten auch in Allersheim anfangs zwei Gotteshauspfleger (ab 1773/74: Pfleger), von denen der "ältere" der eigentliche "Einnehmer unnd Außgeber" (Rechnung 1596/97) war. Ab 1787/88 nennen die Titel der Rechnungen dann nur noch einen Pfleger. 1810/11 schließlich fungierte der Amtmann des fürstlich löwensteinischen Rentamts Bronnbach, das inzwischen Rechtsnachfolger des Bronnbacher Klosteramts Würzburg geworden war, als "Oberpfleger". Die Rechnungsführung lag nur anfangs bei den Gotteshauspflegern. Das Manual führte seit 1757 der Pfarrer, der auch kleinere Einnahmen und Ausgaben zu verwalten hatte. Die Zusammenstellung und das Abschreiben der Rechnungsreinschrift dagegen war Aufgabe des Schulmeisters (Rechnung 1755/56, Bescheidpunkt 3 zur 1756er Rechnung). Noch in den Bescheidpunkten der Rechnungen 1753/54 und 1754/55 war dagegen die Führung des Manuals demjenigen aufgetragen worden, der "die Gelder einnehmet", also dem "älteren" Gotteshauspfleger. Die starke Stellung, welche das Fürstbistum und Hochstift Würzburg Ende des 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts gegenüber Kloster Bronnbach einnahm - Bronnbach war bis 1656 landsässiges Kloster des Herzogtums Franken - zeigt sich auch in der Rechnungsrevision. 1597 revidierten P. Joannes Spies, Konventuale des Klosters Bronnbach und Pfarrverweser in Allersheim, Kaspar Barthel, fürstlich würzburgischer Vogt in Bütthard, und Johann Konrad Spreng, Verwalter des Bronnbacher Hofs in Würzburg und damit des Bronnbacher Klosteramts Würzburg. Ab 1661/62 wurde die Revision dagegen vom Oeconomus oder Amtmann (beide Titel bezeichnen dieselbe Funktion) des Bronnbacher Hofs in Würzburg und vom Allersheimer Pfarrer vorgenommen, 1679-1698 von den beiden Pfarrern von Allersheim und Gaubüttelbrunn. Seit Anfang des 18. Jahrhunderts revierten der Amtmann des Bronnbacher Hofs in Würzburg und der Pfarrer in Allersheim. Schon die Revision am 9. Februar 1688 war "nahmenß Ihro Hochwürden und Gnaden Hern Praelaten zu Closter Brunnbach als dieses Gotteshaus Curator und Vorsteher" erfolgt. Allerdings wurde noch am 10. Februar 1695 darauf verwiesen, die Rechnungsabhörung sei "iuxta decretum Celsissimi Principis herbipolensis" erfolgt. Der Hinweis auf die Rolle des Abts als Kurator und Vorsteher des Gotteshauses Allersheim wurde nunmehr aber zur festen Regel, wobei ab 1750 speziell der Amtmann des Bronnbacher Hofs in Würzburg als Beauftragter des Abts erscheint. Das Fehlen der Revisionsbemerkungen in den Jahren 1725/27 - 1737/38 trotz durchgeführter Revision - vgl. z.B. die Revisionsbemerkungen in der Rechnung 1734/35! - mag darauf zurückzuführen sein, dass es sich bei der vorliegenden Serie um die Rechnungen handelt, die im Bronnbacher Hof zu Würzburg verwahrt wurden. Bei der Revision, die, wie mehrfach erwähnt ist, auf dem Allersheimer Pfarrhof vorgenommen wurde, war neben den beiden Gotteshauspflegern auch der Schultheiß von Allersheim zugegen (vg. z.B. Rechnung 1742/43). Nach der Säkularisation ging die Revision an die Fürstlich LöwensMitte des 18. Jahrhunderts zum Teil sehr ausführlich. Einen ersten Hinweis darauf, dass es sich beim Bestand StAWt-R R 58 um die Serie des Bronnbacher Hofs in Würzburg, nicht um die Serie der Pfarrei Allersheim handelt, geben die ab 1734/35 den Rechnungen beiliegenden Revisionsbemerkungen. Es handelt sich dabei um Merkzettel, die nicht zur Weitergabe an die Gotteshauspfleger bestimmt waren, sondern zum Gebrauch des Revisors dienten. 1751752 - 1788/89 tragen die Rechnungen dann den Provenienzvermerk "Für den Amthof" oder "Für den löbl. Amthof zu Wirtzburg". Die Rechnungen 1800/01 - 1801/02 waren laut Provenienzvermerk ursprünglich "Fürs Gotteshauß" bestimmt; dieser Vermerk ist gestrichen und ersetzt durch den Vermerk "Pro Instantia" (für die zuständige [übergeordnete] Stelle). Sieht man einmal von der Tatsache ab, dass ab 1800/01 löwensteinische Nachprovenienzen vorliegen, so ist eine der beiden in dupló vorhandenen Rechnungen des Jahrgangs 1794/95 die einzige Fremdprovenienz des Bestands. Im Gegensatz zur Kanzlei des Klosters Bronnbach, die in der Mitte des 18. Jahrhunderts ein alphanumerisches Lokaturensystem einführte (vgl. das "Repertorium Documentorum & Actorum Cancellariae Bronnbacensis, confectum anno 1755"), scheint für die Kanzlei des Bronnbacher Hofs in Würzburg kein Signaturensystem erarbeitet worden zu sein. So ist es denn auch sehr fraglich, ob es sich bei der auf der letzten Seite der Rechnung 1682/83 links oben mit Tinte angebrachten Nummer "33" um eine Signatur oder nicht vielleicht lediglich um eine Zahl handelt, die als Gedankenstütze notiert wurde. Um Signaturen handelt es sich dagegen zweifellos bei der mit Bleistift auf den Rechnungen 1800/01 und 1801/02 angebrachten "N. 31". Fraglich bleibt die Zuordnung dieser Signaturen zu einer bestimmten Behörde. Geht man von der Provenzienz aus, so wird man am ehesten die Fürstlich Löwenstein-Wertheimische Justizkanzlei in Betracht ziehen. Den ältesten Beleg für die Verwahrung der Allersheimer Gotteshausrechnungen im Fürstlich Löwenstein-Wertheim-Rosenberg'schen Archiv bildet das "Repertorium der Rechnungen und Rechnungsurkunden des Fürstlich Löwenstein-Wertheim-Rosenbergischen Archivs" (2. Hälfte 19. Jahrhundert). Der Rechnungsbestand 58 wurde damals im oberen Archivsaal der Wertheimer Hofhaltung aufbewahrt, später im "Zimmer hinter der Revision", also im selben Gebäude. Bei der Übernahme des Fürtlichen Archivs durch das Land Baden-Württemberg im Jahr 1977 lag der Bestand R 58 im Rechnungsarchiv im 2. Obergeschoss der Wertheimer Hofhaltung. Der fürstliche Archivoberinspektor Joseph Schuster hatte eine Baurechnung über den Kirchenbau zu Allersheim 1613-1616 in den Bestand R 58 eingeordnet. Aufgrund des von Michael Schüppel oder Schüpplein, Verwalter des Bronnbacher Hofs in Würzburg, angebrachten Provenienzvermerks "pro me" war diese Rechnung jedoch den Rechnungen des Bronnbacher Hofs in Würzburg zuzuschreiben. Sie wurde deshalb bei der Ordnung und Verzeichnung des Bestands R 58, die im Sommer 1983 durch die Angestellte Annemarie Spieler durchgeführt wurde, in den Bestand StAWt-R R 80 eingeordnet. Bei den Verzeichnungsarbeiten, die der Unterzeichnete beaufsichtigte, wurden gegenüber dem alten Repertorium keine Lücken festgestellt. Verschiebungen ergaben sich aufgrund der Fehldatierung der Rechnung 1787/88 ff. in diesem Repertorium auf 1788/89 ff. Nach der Verzeichnung wurden die Rechnungen durch den Archivangestellten Manfred Sziele neu verpackt. Die Reinschrift des Repertoriums besorgte die Angestellte Liselotte Goldschmitt. Der Bestand StAWt-R R 58, Allersheimer Gotteshausrechnungen, umfasst nunmehr ca. 0,3 lfd. m in 16 Einheiten. Wertheim, Juni 1984 Dr. Norbert Hofmann
Pfarrer in Allersheim: 1597 Juni 12: P. Johannes Spies
1617/18 - 1618/19: M. Johann Wieber
- +1627 Apr. 14: P. Sebastianus Udalrici
- + 1632 April 4: P. Joannes Heinlein
- + 1634 Okt. 12: P. Joachimus Jacobi
vor 1646 Nov. 19: P. Israel Betherodt
[1663] Jan. 29: P. Desiderius Reu
1677/78: P. Gerardus Heinckelman
1678/79: P. Albericus Seidenspinner
1686 Jan. 9: P. Eugenius Geigel
1686 - 1689: P. Stephanus Fuchs
1690 - 1695 Feb. 10: P. Eugenius Geigel
1695 - 1697 P. Josephus Hartmann
1697 - 1719/20: P. Paulu Keull
1720 Juni 20 - + 1731 Apr. 10/11: P. Hermannus Völcker
1731 - 1757 März 28: P. Marianus De Battis
1757 - +1785 Feb. 25: P. Hieronymus Hoch
1786 - +1799 Feb. 13: P. Engelbertus Meisner
1799 Juli 20: P. Bernardus Schierstein
1800 Jan. 15 - 1812: P. Ferdinandus Heyer
Quellen:
StAWt-R R 58 und R 80.
Liber mortuorum monasterii Brunnbacensis. Mitgetheilt von J. Kühles. In: Archiv des historischen Vereins von Unterfranken und Aschaffenburg XXI, 1871, S. 91-158.
Gotteshauspfleger in Allersheim: 1596/97: Stephan Gögel, Michael Münch
1661/62: Tobias Schell, Stephan Behr
1677/78: Jakob Eckh, Hans Bennert
1684/85: Bastian Staudigel, Hans Ziegler
1693/94: Jakob Staudigel, Kilian Hoffmann
1696/97: Hans Staudigel, Sebastian Rapps
1697/98: Sebastian Conrad, Sebastian Rapps
1702/03: Jakob Starckh, Melchior Conrad
1703/04: Sebastian Ullmer, Melchior Conrad
1712/13: Leonhard Michel, Martin Eckh
1713/14: Bastian Ullmer, Martin Eckh
1717/18: Jakob Starckh, Hans Münch
1718/19: Jakob Woltz, Hans Münch
1719/20: [Jakob Woltz], [Christoph Reuß]
1720/21: Adam Schmid, Christoph Reuß
1721/22: Hans Marckhart, Georg Ullmer
1722/23: [Kilian Prätter], [Georg Ullmer]
1723/24: Kilian Prätter, Michael Engert
1724/25: Hans Bastian Conrad, Michael Engert
1725/26: [Hans Bastian Conrad], [Bastian Bräther]
1726/27: Adam Stösser, Bastian Bräther
1727/28: Adam Stösser, Matthäus Eck
1728/29: Bastian Eck, Matthäus Eck
1729/30: [Bastian Eck], [Christoph Reuß]
1730/31: Hans Scneider, Christoph Reus
1731/32: Hans Schneider, Philipp Fluhry
1732/33: Hans Michael Marckh, Philipp Fluhry
1733/34: Hans Michael Marckh, Jakob Ziegler
1734/35: Hans Adam Starckh, Jakob Ziegler
1735/36: Hans Adam Starckh, Matthäus Barthel
1736/37: Michael Endres, Matthäus Barthel
1737/38: Michael Endres, Hans Gernert
1738/39: Sebastian Conrad jun., Hans Gernert
1739/40: Sebastian Conrad jun., Adam Ullmer
1740/41: Hans Jakob Rapps, Adam Ullmer
1741/42: Hans Jakob Rapps, Johann Georg Stöhr
1742/43: Johannes Dauch, Johann Georg Stöhr
1743/44: Johannes Dauch, Christoph Marckhart
1744/45: Peter Rausch, Christoph Marckhart
1745/46: Peter Rausch, Sebastian Reuß
1746/47: Kilian Bretter, Sebastian Reuß
1747/48: Kilian Bretter, Michael Marckh
1748/49: Melchior Engerth, Michael Marckh
1749/50: Melchior Engerth, Hans Staudigel jun.
1750/51: Michael Endres, Hans Staudigel jun.
1751/52: Michael Endres; Hans Georg Münch
1752/53: Hans Staudigel sen., Hans Georg Münch
1753/54: Hans Staudigel sen., Matthäus Barthel
1754/55: Philipp Fluhry, Matthäus Barthel
1755/56: Philipp Fluhry, Peter Rausch
1762/63: Michael Engerth, Jakob Bretter
1766/67: Ernst Deppisch, Valentin Lurtz
1769/70: Hans Ullmer, Peter Rausch
1770/71: Hans Fuchs, Peter Rausch
1773/74: Johann Conrad, Hans Adam Hofmann
1774/75: Philipp Marck, Hans Adam Hofmann
1775/76: [Philipp Marck], [Valentin Reissmann]
1776/77: Adam Barthel, Valentin Reissmann
1777/78: Adam Barthel, Adam Rapps sen.
1778/9: Matthes Schneider, Adam Rapps sen.
1779/80: Matthes Schneider, Hans Fluhry
1780/81: Hans Adam Rapps jun., Hans Fluhry
1781/82: Hans Adam Rapps jun., Albert Wünsch
1782/83: Michael Engerth jun., Albert Wünsch
1787/88: Andreas Kraus
1788/89: Hans Schnell
1789/90: Hans Schnell
1790/91: Hans Schnell
1791/92: Nikolaus Fuchs
1792/93: Johannes Göbel
1793/94: Philipp Wünsch
1794/95: ?
1795/96: Georg Ullmer
1796/97: Hans Schnell
1797/98: Hans Schnell
1798/99: Hans Schnell
1799/1800: Hans Schnell
1800/01: Georg Rutroph
1801/02: Georg Rutroph
1802/03: Georg Rutroph
1810/11: Wilhelm Schumann
Bestand
Literatur:
Archivinventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Würzburg. Bearb. und hrsg. von August Amrhein. Würzburg 1914 (= Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte Reihe 5: Inventarien fränkischer Archive ; 11) S. 129 f.: Pfarrei Allersheim (dort weitere Literaturhinweise).
Die Regesten der Bischöfe von Eichstätt (bis zum Ende der Regierung des Bischofs Marquard von Hagel 1324). Bearb. von Franz Heidingsfelder. Erlangen 1938 (= Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschchte Reihe 6).
Leonhard Scherg, Die Zisterzienserabtei Bronnbach im Mittelalter: Studien zur Geschichte der Abtei von der Gründung bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts. Würzburg 1976 (= Mainfränkische Studien ; 14).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.