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5/15 Nr. 106 (73'ff.): 1582 Febr. 11
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Enthält: Verkäufer: Mag. Johann Crapner, Univ.-Verw.; Käufer: Mag. Bernhard Steiner, Pfarrer zu Klagenfurt; Kaufobjekt: a) vordere Behausung, b) hintere Behausung mit Scheuer; Kaufobjekt (Lage): beim Bebenhäuser Hof a) (stößt einerseits an Martin Kirner, andererseits an Abraham Burckhardt, vorne auf die Gasse, hinten an Crapners hinteres Häuslein und Scheuer stoßend), b) (stößt an Niklaus Comerell und an das vordere Haus); Kaufobjekt (Lasten): a) 20 ß h ewigen Zins in die geistliche Verwaltung, b) 5 ß ablösigen Zins in die Prädikatur; Kaufpreis: 600 fl; Zahlungsweise: 100 f1 bar. Von der Kaufsumme werden abgezogen, 300 fl, die Crapner dem Käufer als seinem Tochtermann für geliehenes Geld und Heiratsgut schuldet. Der Käufer übernimmt die auf der Behausung lastenden 200 fl von denen jährlich -100 fl mit 5 fl verzinst werden und mit, 50 fl zur Hälfte ablösbar sind; der Rest ist in zwei Jahresraten, an St. Jörgtag zu erstatten.
Akte
Vereinbarungen über lebenslanges Wohnrecht des Verkäufers und seiner Ehefrau Elisabeth Seherin (?) in den beiden Häusern, Umzug in das Hinterhaus beim Tod eines der Eheleute oder bei Wohnungsbedarf des Käufers; vgl. UAT 2/3,41-42'; 2/2,395 (1581)
Krapner, Elisabeth geb. Seher (16. Jh.)
Krapner, Johannes (um 1526-1585)
Stainer, Bernhard (geb. um 1550)
Burckhardt, Abraham (16. Jh.)
Comerell, Niklaus (um 1550-1610)
Kirner, Martin (16. Jh.)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.