Die Kaplanei Mietingen und das Söldgut zu Bühel; u. a. Streitigkeiten mit Kloster Heggbach wegen der hohen und niederen Gerichtsbarkeit, Besteuerung, Patronatsrecht, Kompetenzstreitigkeit zwischen dem Kaplan und den Herren von Freyberg, Instandsetzung der Pfarrgebäude und Pfarrscheuer
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 99 a Bü 26
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 99 a Hürbel, Herrschaft
Hürbel, Herrschaft >> 3. Akten >> 3.2 Herrschaftssachen >> 3.2.2 Ecclesiastica und jura circa sacra
1444-1796
Darin:
8. September 1444: Bürgermeister und Rat von Biberach entscheiden im Streit zwischen Peter Koller, Pfarrer zu Mietingen und dem Kloster Heggbach, und Konrad von Freyberg wegen der Kleinzehnten (Abschrift auf Papier);
18. Juli 1460: Ulrich von Schinen zu Gamerschwang und Konrad Kullin, Kirchherr zu Saulgau, entscheiden im Streit zwischen Kloster Heggbach, den Herren zu Freyberg und Pfarrer Peter Koller wegen der Freybergschen Meßstiftung (Abschrift Pap.)
19. Juli 1460: Christian und Heinrich von Freyberg, Domherren zu Augsburg, Kaspar und Burkhard von Freyberg zu Neusteußlingen, Eberhard, Walter, Sigmund und Burkhard d. J. von Freyberg stiften eine Messe im Gotteshaus Heggbach und dotieren sie (Abschrift Pap.)
19. Juli 1460: Äbtissin und Konvent zu Heggbach beurkunden die am gleichen Tage erfolgte Messestiftung der Herren von Freyberg mittels inserierter Stiftungsurkunde (Abschrift Pap.)
9. Juli 1522: Das Kloster Heggbach, Arbogast von Freyberg und die Stadt Biberach vergleichen sich wegen der Großzehnten zu Laupheim und wegen Pfründverbesserung zu Mietingen (Abschrift Pap.)
18. Oktober 1554: Georg Wertz von Mietingen reversiert als Beständer des Widdumgutes zu Mietingen (Abschrift Pap.)
Register über das Einkommen der Kaplanei von 1581
17. Juni 1583: Präsentation von Georg Schnitzer durch Hans Jerg von Freyberg auf die Kaplanei Mietingen
19. Juni 1584: Thoman Schickh von Bühel verkauft an Ferdinand Strellen, Kammergerichtsassessor, 10 Gulden jährlichen Zins um 200 Gulden Hauptgut (Abschrift Pap.)
30. Januar 1587: Kaplan Georg Schnitzer verleiht den Widdumshof zu Mietingen an Georg Wertz (Abschrift Pap.)
9. November 1587: Thoman Schickh zu Ammerstetten nimmt mit Erlaubnis von Hans Georg von Freyberg ein Kapital von 150 Gulden von Friedrich Ströhlin zu Biberach auf gegen 12 1/2 Gulden jährlichen Zins (Originalausfertigung auf Papier)
7. Juli 1594: Wolfgang Leichtlin zu Bühel reversiert nach Empfang des Söldgutes zu Bühel, das zur Kaplanei Mietingen gehört (Originalausfertigung auf Papier)
8. September 1444: Bürgermeister und Rat von Biberach entscheiden im Streit zwischen Peter Koller, Pfarrer zu Mietingen und dem Kloster Heggbach, und Konrad von Freyberg wegen der Kleinzehnten (Abschrift auf Papier);
18. Juli 1460: Ulrich von Schinen zu Gamerschwang und Konrad Kullin, Kirchherr zu Saulgau, entscheiden im Streit zwischen Kloster Heggbach, den Herren zu Freyberg und Pfarrer Peter Koller wegen der Freybergschen Meßstiftung (Abschrift Pap.)
19. Juli 1460: Christian und Heinrich von Freyberg, Domherren zu Augsburg, Kaspar und Burkhard von Freyberg zu Neusteußlingen, Eberhard, Walter, Sigmund und Burkhard d. J. von Freyberg stiften eine Messe im Gotteshaus Heggbach und dotieren sie (Abschrift Pap.)
19. Juli 1460: Äbtissin und Konvent zu Heggbach beurkunden die am gleichen Tage erfolgte Messestiftung der Herren von Freyberg mittels inserierter Stiftungsurkunde (Abschrift Pap.)
9. Juli 1522: Das Kloster Heggbach, Arbogast von Freyberg und die Stadt Biberach vergleichen sich wegen der Großzehnten zu Laupheim und wegen Pfründverbesserung zu Mietingen (Abschrift Pap.)
18. Oktober 1554: Georg Wertz von Mietingen reversiert als Beständer des Widdumgutes zu Mietingen (Abschrift Pap.)
Register über das Einkommen der Kaplanei von 1581
17. Juni 1583: Präsentation von Georg Schnitzer durch Hans Jerg von Freyberg auf die Kaplanei Mietingen
19. Juni 1584: Thoman Schickh von Bühel verkauft an Ferdinand Strellen, Kammergerichtsassessor, 10 Gulden jährlichen Zins um 200 Gulden Hauptgut (Abschrift Pap.)
30. Januar 1587: Kaplan Georg Schnitzer verleiht den Widdumshof zu Mietingen an Georg Wertz (Abschrift Pap.)
9. November 1587: Thoman Schickh zu Ammerstetten nimmt mit Erlaubnis von Hans Georg von Freyberg ein Kapital von 150 Gulden von Friedrich Ströhlin zu Biberach auf gegen 12 1/2 Gulden jährlichen Zins (Originalausfertigung auf Papier)
7. Juli 1594: Wolfgang Leichtlin zu Bühel reversiert nach Empfang des Söldgutes zu Bühel, das zur Kaplanei Mietingen gehört (Originalausfertigung auf Papier)
1 Fasz.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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