Bange, Ernst Friedrich (Bestand)
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VI. HA, Nl Bange, E. F.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Wissenschaftliche Beamte >> Bibliotheks-, Museums- u. a. Institutsleiter bzw. -personal, Forschungsreisende
Laufzeit: (1751 - 1889) 1892 - 1945, 1958
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1893 - 1945
Lebensdaten von Prof. Dr. phil. Ernst Friedrich Bange
11.5.1893 geboren in Huttrop/ Essen-Ruhr
Vater: Zeichner Friedrich Georg Bange (1867-1943)
Mutter: Emilie Bange, geb. Tackenberg (*1859)
Besuch der Volksschule und des Realgymnasiums zu Essen
1912 Abitur
Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Geschichte und Philosophie in Berlin, München und Kiel
22.10.1914-10.4.1915 Angehöriger des Feldartillerie-Regiments Nr. 31
11.4.1915-7.1.1919 Angehöriger des Feldartillerie-Regiments Nr. 67
August 1916 Beförderung zum Leutnant der Reserve
11.10.1916 Verleihung des Eisernen Kreuzes II. Klasse
14.5.1918 Verleihung des Eisernen Kreuzes I. Klasse
18.11.1920 Promotion zum Dr. phil. mit der Dissertation "Eine bayerische Malerschule des 11. und 12. Jahrhunderts"
1921-31.3.1927 Werkvertrag bei der Skulpturensammlung des Staatlichen Museen zu Berlin
1.4.1927-30.9.1930 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter
1.10. 1930 bis zu seinem Tod Kustos bei den Staatlichen Museen in Berlin
10.1.1935 Verleihung des Ehrenkreuzes für Frontkämpfer
1.10.1936 Dienstbezeichnung Professor
Juli 1944 Leitung der Skulpturen-Abteilung nach dem Tod des bisherigen Direktors, Dr. Theodor Demmler
1945 Freitod
Die Information über das Todesjahr 1945 des Ernst Friedrich Bange erhielt das Geheime Staatsarchiv PK im Jahre 1998 von Professor Christian Theuerkauff.
Die übrigen Angaben zum Lebenslauf wurden vorrangig den Archivalien entnommen.
Vorbemerkung:
Der vorliegende Nachlassteil des Kustos bei den Staatlichen Museen zu Berlin, Professor Ernst Friedrich Bange, wurde dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz im Jahre 1987 (Akz. 16/1987) durch Christian Theuerkauff im Auftrag von Professor Peter Bloch, Direktor der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, geschenkt.
Bei dem vorliegenden Schriftgut handelt es sich überwiegend um die persönlichen Unterlagen Banges zu seiner Militärzeit, familienkundlichen Forschungen und verschiedenen privaten Belangen. Über seine berufliche und wissenschaftliche Arbeit geben seine Manuskripte und Aufsätze (Nr. 8-16) und die Bestellnummern 4 und 17-19 Auskunft. Der eigentliche Nachlass wurde 1987 durch die Abgabe an das Geheime Staatsarchiv PK geteilt, da der dienstliche Teilnachlass in der Skulpturensammlung SMBPK verblieben ist. Über das Nachlassreferat kann das Findbuch der Skulpturensammlung SMBPK für den dort befindlichen Nachlassteil eingesehen werden. Dem Geheimen Staatsarchiv PK ist über den Zugang des Nachlasses in der Skulpturensammlung SMBPK nichts bekannt. Es ist zu vermuten, dass mindestens die Briefe von Bange in Bestellnummer 24 aus dem Nachlass der 1985 verstorbenen Kunsthistorikerin und Kunsthändlerin Margarethe Noelle stammen. Dem Nachlass lag eine Todesanzeige von Margarethe Noelle bei, die in die Bestandsakte aufgenommen wurde.
Mit Einführung der neuen Tektonik im Geheimen Staatsarchiv PK im Januar des Jahres 2001 wurde der ehemals als I. HA Rep. 92 Bange geführte Nachlass Bange in die neu gegründete VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe übernommen.
Die Ordnung und Verzeichnung des Nachlasses erfolgte durch die Unterzeichnende. Innerhalb der einzelnen Klassifikationspunkte wurden die Archivalien chronologisch angeordnet.
Laufzeit: (1751-1889) 1892-1945, 1958
Umfang: 0,2 lfm
Zu bestellen: VI. HA, Nl Bange, E. F., Nr. .... .
Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Ernst Friedrich Bange, Nr. ...
Berlin, Juni 2005 (AOInsp.in Sylvia Rose)
Literatur von Ernst Friedrich Bange
(Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)
- Die italienischen Bronzen der Renaissance und des Barock, Teil 2 Reliefs und Plaketten, Berlin 1922
- Deutsche Kleinbronzen der Renaissance, Berlin 1923
- Die Bildwerke des Deutschen Museums / Bd. 2 / Die Bildwerke in Bronze und in anderen Metallen: Arbeiten in Perlmutter und Wachs ; geschnittene Steine ; mit den Abbildungen sämtlicher Bildwerke, Berlin, Leipzig 1923
- Peter Flötner (mit 85 Abb.), Leipzig 1926
- Die Kleinplastik der deutschen Renaissance in Holz und Stein, Florenz, München 1928
- Die Sammlung Oscar Huldschinsky: [Auktionskatalog]/ unter Benutzung des von Wilhelm v. Bode 1908 verf. Katalogs v. Ernst Bange [u.a.] bearb., Verfasser: Oskar Huldschinsky, Berlin 1928
- Die Sammlung Eduard Simon, Berlin / Eduard Simon.; Verzeichnet von M. J. Friedländer, E. F. Bange [u.a.], Berlin 1929
- Die Bildwerke des Deutschen Museums / Bd. 4 / Die Bildwerke in Holz, Stein und Ton : Kleinplastik; mit den Abbildungen sämtlicher Bildwerke, Berlin, Leipzig 1930
- Italienische Skulpturen im Kaiser Friedrich Museum, Berlin 1933
- Die italienischen Bildwerke im Kaiser-Friedrich-Museum, Berlin [1933]
- Die Sammlung italienischer Bronzen, Statuetten und Plaketten, Berlin [1935]
- Das Grabmal Kaiser Maximilians I. in der Hofkirche zu Innsbruck, Berlin 1946
- Die deutschen Bronzestatuetten des 16. Jahrhunderts, Berlin 1949
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Bange, E. F.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1893 - 1945
Lebensdaten von Prof. Dr. phil. Ernst Friedrich Bange
11.5.1893 geboren in Huttrop/ Essen-Ruhr
Vater: Zeichner Friedrich Georg Bange (1867-1943)
Mutter: Emilie Bange, geb. Tackenberg (*1859)
Besuch der Volksschule und des Realgymnasiums zu Essen
1912 Abitur
Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Geschichte und Philosophie in Berlin, München und Kiel
22.10.1914-10.4.1915 Angehöriger des Feldartillerie-Regiments Nr. 31
11.4.1915-7.1.1919 Angehöriger des Feldartillerie-Regiments Nr. 67
August 1916 Beförderung zum Leutnant der Reserve
11.10.1916 Verleihung des Eisernen Kreuzes II. Klasse
14.5.1918 Verleihung des Eisernen Kreuzes I. Klasse
18.11.1920 Promotion zum Dr. phil. mit der Dissertation "Eine bayerische Malerschule des 11. und 12. Jahrhunderts"
1921-31.3.1927 Werkvertrag bei der Skulpturensammlung des Staatlichen Museen zu Berlin
1.4.1927-30.9.1930 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter
1.10. 1930 bis zu seinem Tod Kustos bei den Staatlichen Museen in Berlin
10.1.1935 Verleihung des Ehrenkreuzes für Frontkämpfer
1.10.1936 Dienstbezeichnung Professor
Juli 1944 Leitung der Skulpturen-Abteilung nach dem Tod des bisherigen Direktors, Dr. Theodor Demmler
1945 Freitod
Die Information über das Todesjahr 1945 des Ernst Friedrich Bange erhielt das Geheime Staatsarchiv PK im Jahre 1998 von Professor Christian Theuerkauff.
Die übrigen Angaben zum Lebenslauf wurden vorrangig den Archivalien entnommen.
Vorbemerkung:
Der vorliegende Nachlassteil des Kustos bei den Staatlichen Museen zu Berlin, Professor Ernst Friedrich Bange, wurde dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz im Jahre 1987 (Akz. 16/1987) durch Christian Theuerkauff im Auftrag von Professor Peter Bloch, Direktor der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, geschenkt.
Bei dem vorliegenden Schriftgut handelt es sich überwiegend um die persönlichen Unterlagen Banges zu seiner Militärzeit, familienkundlichen Forschungen und verschiedenen privaten Belangen. Über seine berufliche und wissenschaftliche Arbeit geben seine Manuskripte und Aufsätze (Nr. 8-16) und die Bestellnummern 4 und 17-19 Auskunft. Der eigentliche Nachlass wurde 1987 durch die Abgabe an das Geheime Staatsarchiv PK geteilt, da der dienstliche Teilnachlass in der Skulpturensammlung SMBPK verblieben ist. Über das Nachlassreferat kann das Findbuch der Skulpturensammlung SMBPK für den dort befindlichen Nachlassteil eingesehen werden. Dem Geheimen Staatsarchiv PK ist über den Zugang des Nachlasses in der Skulpturensammlung SMBPK nichts bekannt. Es ist zu vermuten, dass mindestens die Briefe von Bange in Bestellnummer 24 aus dem Nachlass der 1985 verstorbenen Kunsthistorikerin und Kunsthändlerin Margarethe Noelle stammen. Dem Nachlass lag eine Todesanzeige von Margarethe Noelle bei, die in die Bestandsakte aufgenommen wurde.
Mit Einführung der neuen Tektonik im Geheimen Staatsarchiv PK im Januar des Jahres 2001 wurde der ehemals als I. HA Rep. 92 Bange geführte Nachlass Bange in die neu gegründete VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe übernommen.
Die Ordnung und Verzeichnung des Nachlasses erfolgte durch die Unterzeichnende. Innerhalb der einzelnen Klassifikationspunkte wurden die Archivalien chronologisch angeordnet.
Laufzeit: (1751-1889) 1892-1945, 1958
Umfang: 0,2 lfm
Zu bestellen: VI. HA, Nl Bange, E. F., Nr. .... .
Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Ernst Friedrich Bange, Nr. ...
Berlin, Juni 2005 (AOInsp.in Sylvia Rose)
Literatur von Ernst Friedrich Bange
(Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)
- Die italienischen Bronzen der Renaissance und des Barock, Teil 2 Reliefs und Plaketten, Berlin 1922
- Deutsche Kleinbronzen der Renaissance, Berlin 1923
- Die Bildwerke des Deutschen Museums / Bd. 2 / Die Bildwerke in Bronze und in anderen Metallen: Arbeiten in Perlmutter und Wachs ; geschnittene Steine ; mit den Abbildungen sämtlicher Bildwerke, Berlin, Leipzig 1923
- Peter Flötner (mit 85 Abb.), Leipzig 1926
- Die Kleinplastik der deutschen Renaissance in Holz und Stein, Florenz, München 1928
- Die Sammlung Oscar Huldschinsky: [Auktionskatalog]/ unter Benutzung des von Wilhelm v. Bode 1908 verf. Katalogs v. Ernst Bange [u.a.] bearb., Verfasser: Oskar Huldschinsky, Berlin 1928
- Die Sammlung Eduard Simon, Berlin / Eduard Simon.; Verzeichnet von M. J. Friedländer, E. F. Bange [u.a.], Berlin 1929
- Die Bildwerke des Deutschen Museums / Bd. 4 / Die Bildwerke in Holz, Stein und Ton : Kleinplastik; mit den Abbildungen sämtlicher Bildwerke, Berlin, Leipzig 1930
- Italienische Skulpturen im Kaiser Friedrich Museum, Berlin 1933
- Die italienischen Bildwerke im Kaiser-Friedrich-Museum, Berlin [1933]
- Die Sammlung italienischer Bronzen, Statuetten und Plaketten, Berlin [1935]
- Das Grabmal Kaiser Maximilians I. in der Hofkirche zu Innsbruck, Berlin 1946
- Die deutschen Bronzestatuetten des 16. Jahrhunderts, Berlin 1949
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Bange, E. F.
Umfang: 0,2 lfm (32 VE); Angaben zum Umfang: 0,2 lfm (32 VE)
Bestand
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
19.08.2025, 12:19 PM CEST
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