Kilian Teuffel von Bittelschieß, Hauptschuldner, Bläsin Strebel und Jörg Hornstain als Bürgen und Mitgülter, alle drei zu Bittelschieß seßhaft, verkaufen mit Einwilligung des Jakob Gremlich von Jungingen als ihrer Obrigkeit an Bläsin Strebel und Paulin Freidenreich, Pfleger des heiligen Kilian zu Bittelschieß, für 100 Gulden Landeswährung (jeweils 15 Batzen oder 60 Kreuzer für 1 Gulden gerechnet), deren Empfang sie bestätigen, 5 Gulden jährlichen Zinses zahlbar ab 1603 an Katharina oder innerhalb der folgenden 8 Tage zu Bittelschieß aus ihrem liegenden und fahrenden Hab und Gut, das sie den Pflegern zum Unterpfand einsetzen. Der Zins kann bei vierteljährlicher Kündigung abgelöst werden
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Kilian Teuffel von Bittelschieß, Hauptschuldner, Bläsin Strebel und Jörg Hornstain als Bürgen und Mitgülter, alle drei zu Bittelschieß seßhaft, verkaufen mit Einwilligung des Jakob Gremlich von Jungingen als ihrer Obrigkeit an Bläsin Strebel und Paulin Freidenreich, Pfleger des heiligen Kilian zu Bittelschieß, für 100 Gulden Landeswährung (jeweils 15 Batzen oder 60 Kreuzer für 1 Gulden gerechnet), deren Empfang sie bestätigen, 5 Gulden jährlichen Zinses zahlbar ab 1603 an Katharina oder innerhalb der folgenden 8 Tage zu Bittelschieß aus ihrem liegenden und fahrenden Hab und Gut, das sie den Pflegern zum Unterpfand einsetzen. Der Zins kann bei vierteljährlicher Kündigung abgelöst werden
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Nr. 149
Repert. XVI, Bc Nr. 13 (Kasten F, Fach 125 (durchgestrichen, dafür rot:) B 33)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Grafschaft Sigmaringen: Urkunden
Grafschaft Sigmaringen: Urkunden >> 1. Urkunden
1602 November 19 (1602 November 19 (Dienstag vor Katharina))
Urkunden
Siegler: Jakob Gremlich von Jungingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Holzkapsel (Siegelrand beschädigt)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Holzkapsel (Siegelrand beschädigt)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:48 MESZ
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