Übereinkunft zwischen Joh. Kerckerinck und etlichen Burgmannen zu Horstmar, welche als Bürgen des verstorbenen Godiken von Horstele, dem vom Bischof und Kapitel zu Münster das Gogericht zu Sendenhorst für 400 rheinische Goldgulden, wovon 100 bezahlt sind, verpfändet war, zu Schaden gekommen waren, so daß Kerckerinck Gogreve sein und die Jahresrente von 10 rheinischen Gulden ton olden Dome, 3 rheinische Gulden zu S. Mertyn und 2 Mark auf die Kammer zu Münster bezahlen, sowie die Renten in 5 Jahren ablösen soll; wegen der Ansprüche der Burgmannen wegen der selbst bezahlten Renten bleibt Kerckerinck zu Recht bei Herm. Macharius, Pastor zu Rene, Hinrick Valcke, Marschall, Joh. Gruter, Amtmann zu Rene, Gerd Ocken, Rentmeister tor Woltbecke und Gerhardus Ocken, Rentmeister zu Horstmar; dem Bischof von Münster wird, wenn er wieder ins Land kommt, der Schiedsspruch vorbehalten.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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