Nachlass Wagner, Adolf (Bestand)
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NL Wagner Adolf
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen >> 5.1 Nachlässe und Familienarchive >> 5.1.2 Nachlässe >> Nachlässe T - Z
1927-1944
Kurzbeschreibung Nachlass Adolf Wagner: Lebensdaten: 1.10.1890 - 12.4.1944 Beruf bzw. Ämter: Politiker und Bergwerksdirektor; 1922 Mitglied der NSDAP; 1924-1934 MdL (Völkischer Block/NSDAP); 1928 Gauleiter der Oberpfalz; 1929-1942 Gauleiter von München-Oberbayern; 1933 MdR (NSDAP); 1933-1942 Bayer. Staatsminister des Innern; 1936-1942 Bayer. Staatsminister für Unterricht und Kultus Inhalt: Persönliche Dokumente (Tagebucheintragungen, u.a. über Begegnungen mit Hitler, private Briefe, Gästebuch, Buch mit Glückwünschen prominenter Parteigrößen zum 52. Geburtstag, 1942); dienstliche Unterlagen (Notizkalender, Diensttagebücher, Besprechungsprotokolle im Innenministerium, Reden); dienstliche Korrespondenz (u.a. Adolf Hitler, Martin Bormann, Rudolf Heß, Ludwig Siebert, Julius Streicher, Gerdy Troost, Emil Zenetti, Erwin von Witzleben, Karl Wahl, Elly Ney, Christian Weber, Julius Schaub, Wastl Witt, Theo Morell, Weiß Ferdl, Rudolf Jordan, Karl Lammers, Franz Reinhold Schwede-Coburg, Joachim Rippentrop, Bernhard Rust, Arthur Seyß-Inquart, Josef Thorak, Heinrich Hoffmann, Emil Preetorius); "Reichskristallnacht"; Elser-Attentat; Kruzifixstreit; Fotos
Nachlass Wagner, Adolf
N.N.
36
Bestand
Akten
ger
Das Findbuch ist online über die Findmitteldatenbank verfügbar.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:05 MESZ