Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6921
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 17 Geburtsbriefe 1823-1838
1836 Mai 23
Regest: Johann Georg Bauer, Strumpfweber, der sich in Reutlingen bürgerlich niederlassen will, ist der eheliche Sohn des Ernst Friedrich Bauer, Bauers, und der Maria Barbara geb. Wandel und am 18. April 1809 zu Mähringen geboren. Er bekennt sich zur evang. Confession, ist noch unverehelicht und hat keine Kinder, ist württ. Staatsbürger und Gemeindebürger zu Mähringen. Er bekommt von seinem Vater sogleich zu Heiratgut an barem Geld: 600 fl und besitzt an eigen Erspartem: 300 fl. Nach seines Vaters Tod kann er noch wenigstens: 600 fl bekommen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Am 8. Juni 1836 ins Bürgerrecht aufgenommen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Am 8. Juni 1836 ins Bürgerrecht aufgenommen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Mähringen OA Tübingen
Zeugen / Siegler / Unterschriften: der Gemeinderat: 6 Unterschriften
Actuar Wiebbekink
Siegel (Erhaltung): Stempel der Stadtdirection Tübingen
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: der Gemeinderat: 6 Unterschriften
Actuar Wiebbekink
Siegel (Erhaltung): Stempel der Stadtdirection Tübingen
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ