Ausgaben der Zeitschrift "Richterbriefe. Mitteilungen des Reichsministers der Justiz" sowie Strafprozess vor dem Landgericht in Münster (3 K. Ms. 3/38) gegen acht Männer wegen der Körperverletzung von Bernhard Bröker aus Epe
Vollständigen Titel anzeigen
N 050 Rauße, Karl, 2
N 050 Rauße, Karl Rauße, Karl
Rauße, Karl
1938 - 1944
Enthält u.a.: - Richterbriefe Nr.1-17 des Reichsministers der Justiz, Rundbrief an die Beamten des Gaues Westfalen-Süd des Reichsverteidigungskommissars Albert Hoffmann (03.01.1944), - Bitte um Empfangsbestätigung der einzelnen Richter über den Empfang des Richterbriefes Nr.1, - Prozessakte des Prozesses vor dem Landgericht in Münster wegen der Misshandlung von Bernhard Bröker (Geburt 27.09.1916 in Epe, Tod am 17.06.1938) während der Dienstzeit im Reichsarbeitsdienst in Greffen auf Grundlage von §230 Abs. 2 StrGB und §340 Abs. 1 StrGB gegen Dr. Heinz Palm, Theodor Hageney, Eugen Deussen, Hubert Weppelmann, Eduard Egbert, Josef Welp, Bernhard Eichhorn, Franz Wedlich.
Akten
Vorl.Nr.: 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:14 MEZ