47/7 [fol. 248']: 1774 März 24 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 55
Enthält: Anwesend: Prorektor Sartorius, Kanzler Reuss, Cotta, Hoffmann jun., Harpprecht, Hoffmann sen., Tafinger, Kapff, Sigwart, Schott, Ploucquet, Kies, Uhland, Baur, Jaeger.; Präsentation von Bettel-Memoralien: 1.) 4fl an Veronica Kurtz, Pfarrers Tochter. [UAT 47/7, Bl. 248']; 2.) 4fl an Jakob FRiedrich Schmid für Kleidung. [UAT 47/7, Bl. 248']; 3.) 4fl an Burckhard, Bruder der Briefträgerin wegen Blödigkeit. [UAT 47/7, Bl. 248']; 4.) 3fl an Ludwig Friedrich Uhle, Post-Chaise Träger. [UAT 47/7, Bl. 248']; 5.) 5fl an Frau Weissmann. [UAT 47/7, Bl. 248']; 6.) 4fl an Johann Christoph Zeyer, Sohn eines Weingärtners, wegen eines gebrochenen Fusses. [UAT 47/7, Bl. 248']; 7.) 4fl an die Malerin Pabst wegen Krankheit (Prof. Sigwart). [UAT 47/7, Bl. 248']; 8.) Aussetzung der Zahlung an die Ehefrau des Johann Georg Adam Schlosser (Prof. Kapff). [UAT 47/7, Bl. 248']; Anforderungen des Prorektors von 40fl und 20fl nach Klassen. [UAT 47/7, Bl. 248']; 1.) Dekretierung von 80 fl an den Verleger Cotta für die Reden des Herzogs. [UAT 47/7, Bl. 248']; 2.) Reichung eines Gratials von 1 Eimer Wein an Pfarrer Sigwart. [UAT 47/7, Bl. 248']; 3.) Bitte des Univ. Boten um seine jährliche 2 Scheffel Dinkel. [UAT 47/7, Bl. 248']; 4.) Entlohnung des Ehrenreich für sein Carmen. [UAT 47/7, Bl. 248']; 5.) Reichung eines Frucht-Gratials von 10 Scheffel Dinkel an Spezial Mögling. [UAT 47/7, Bl. 248]; 6.) Reichung eines Frucht-Gratials von 2 Scheffel Dinkel an die Witwe Robert. [UAT 47/7, Bl. 248]; 7.) Reichung von 3fl an den Mössner Koch für Abkehren der Univ.-Stühle. [UAT 47/7, Bl. 248]; 8.) Übersendung der Beschreibung der Univ. durch den Prorektor an den Herzog. [UAT 47/7, Bl. 248]; 9.) Berichte an den Geheimen Rat und die Visitationskommission über den Tod von Prof. Smalcalder. [UAT 47/7, Bl. 247']; 10.) Bezahlung des Neujahrsgeldes an die Witwe von Prof. Canz. [UAT 47/7, Bl. 247']; 11.) Zirkulation der Memorialien und Berichte von Prof. Kapff als Administrator des Wolff-Siberischen Stipendiums. [UAT 47/7, Bl. 247']; 12.) Antrag von Prof. Tafinger auf Gewährung des Beneficium Weinmannianum für den verstorbenen Studenten Ständlin. [UAT 47/7, Bl. 247']; 13.) Obsignation der Stadt auf die Verlassenschaft der ritterschaftl. Frau Secr. Tafel im Haus des Buchführers Cotta. [UAT 47/7, Bl. 247]; 14.) Memorialien aus Sindelfingen wegen Mutationes culturae von Äckern in Goldberg zu Wiesen. [UAT 47/7, Bl. 247]; 15.) Bitte des Johann Georg Mössner, des Gerichts in Maichingen, Zehntbeständer des Propstzehnts dasselbst um Nachlass wegen Mäuseschadens. Nachlass hälftig, Kameralanschlag der anderen Hälfte. [UAT 47/7, Bl. 247]; 16.) Bitte des Jacob Friedrich Steegmüller zu Sindelfingen um eine Mutatio culturae. [UAT 47/7, Bl. 246']; 17.) Bitte des Univ.-Pflegers Kienzlin um Verbesserung seiner Besoldung wegen vermehrter Geschäfte. [UAT 47/7, Bl. 246']
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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