Beilagen zu den Protokollverhandlungen des Dekans Ludwig Oettinger
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B 0038 / 109
B 0038 Philosophische Fakultät (1460-1935)
Philosophische Fakultät (1460-1935)
1867-1868
Enthält: u.a.: Ermittlungen gegen Lector Fidel Singer wegen Betruges; Befreiung von Franz Wunsch, Joseph Stritt, Ludwig Gutmann, Epiph. Ketterer, Ludwig Wasmer, Emil Schumacher, Victor Lindenmaier, Julius Rothmund, Syneisius Koch, Anton Hund, Franz Joseph Schelbe, Karl Gündert, Herrman Welte, Johann Hübler, Anton Fritz, Ludwig Stelz, Valentin Kirchbaur und Adolf Gorchan von den Kollegiengeldern; Beschaffung von Büchern; Bitte von Professor Adolph Claus und Hubert Müller um Renumeration; Bitte von Carl Freese, Adolf Kästner und Philipp Esser um Verleihung der Doktorwürde; Anschaffung antiker Werke für die Archäologie; Gehaltserhöhung für den Diener Edmund Zachmann beim physikalischen Institut; Bitte von Professor Adolph Claus um Beihilfe zum Besuch der Pariser Industrie-Ausstellung; Erstellung eines Vorlesungsverzeichnisses; Verleihung der Doktorwürde an Apotheker C. Keese, Johann Bernhard Heinrich Hune, Johann Heinrich Schlegel, Israel Schrameck, Anton Holowinski, Paul Joseph Münz, Friedrich Schröder, Friedrich WilhelBeck; Entlassung des Lectors Fidel Singer; Gewährung von Stipendien; Wahl eines Mitgliedes der Bibliothekskommission; Bitte von Friedrich Merk um Zulassung zur Habilitation; Instandsetzung des alten Universitätsgebäudes; Verwendung überschüssiger Stipendien zur Anschaffung von philosophischen Werken; Einführung der Stundung der Kollegiengelder; Einstellung von Lehrpersonal; Wahl des Dekans; Verwendung der Überschüsse aus dem Baader-Weinbergerschen Stiftungsfonds; Verleihung von Stipendien; Wiederbesetzung deines Lectors der französischen Sprache; Ernennung von Karl Mendelssohn Bartholdy zum ordentlichen Professor der Geschichte; Ernennung von Wilhelm Brambach zum ordentlichen Professor
Phil. Fak.
1 Fasz.
Sachakte
Holowinski, Anton
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:07 MESZ