Fremd bis ins hohe Alter - Warum wollen Muslime in kein deutsches Altersheim?
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/023 R120092/106
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/023 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2012
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2012 >> Unterlagen
26. Juli 2012
Vor allem türkische Mitbürger finden sich nicht zurecht im deutschen Pflegesystem, legen gerade im Alter Wert auf ihre Kultur und Tradition.
In ein deutsches Altersheim gehen sie deshalb nicht. Woran liegt das? Die Wohlfahrts-Verbände, von denen fast alle Alten- und Pflegeheime betreiben, haben vor Jahrzehnten ihre Zuständigkeiten für Migranten aufgeteilt. Die Muslime, die Türken, wurden dabei nahezu vergessen.
Mittlerweile haben knapp 40 Prozent der Menschen in Ballungsräumen wie Stuttgart ausländische Wurzeln. 11 Prozent von ihnen sind älter als 65 Jahre. Darunter viele türkische Migranten. Sie sprechen kaum Deutsch, ihre Angehörigen sind häufig überfordert mit der Pflege, finden aber nicht den Weg ins deutsche Seniorenheim. Und wie kann es sein, dass ältere Migranten sich nach ihrem jahrzehntelangen Arbeitsleben hier immer noch fremd fühlen?
Kenan Can berichtet über die Situation türkischer und andere Einwanderer im Alter, ihre Unkenntnis des deutschen Pflegesystems und seinen Pflegedienst für türkische Bürger, Friedhelm Nöh sieht spezielle Pflegedienste wie den Interkulturellen Pflegedienst Can kritisch, Katrin Altpeter nimmt Stellung zu politischen Bemühungen der Landesregierung.
In ein deutsches Altersheim gehen sie deshalb nicht. Woran liegt das? Die Wohlfahrts-Verbände, von denen fast alle Alten- und Pflegeheime betreiben, haben vor Jahrzehnten ihre Zuständigkeiten für Migranten aufgeteilt. Die Muslime, die Türken, wurden dabei nahezu vergessen.
Mittlerweile haben knapp 40 Prozent der Menschen in Ballungsräumen wie Stuttgart ausländische Wurzeln. 11 Prozent von ihnen sind älter als 65 Jahre. Darunter viele türkische Migranten. Sie sprechen kaum Deutsch, ihre Angehörigen sind häufig überfordert mit der Pflege, finden aber nicht den Weg ins deutsche Seniorenheim. Und wie kann es sein, dass ältere Migranten sich nach ihrem jahrzehntelangen Arbeitsleben hier immer noch fremd fühlen?
Kenan Can berichtet über die Situation türkischer und andere Einwanderer im Alter, ihre Unkenntnis des deutschen Pflegesystems und seinen Pflegedienst für türkische Bürger, Friedhelm Nöh sieht spezielle Pflegedienste wie den Interkulturellen Pflegedienst Can kritisch, Katrin Altpeter nimmt Stellung zu politischen Bemühungen der Landesregierung.
0'04
Audio-Visuelle Medien
Can, Kenan
Nöh, Friedhelm
Stuttgart S
Türkei [TR]
Altersheime
Islam
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Filmdokumente von Südwest 3 und SWR 3 Fernsehen (Tektonik)
- Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2012 (Bestand)
- Unterlagen (Gliederung)