Mit Bewilligung Johanns, Grafen von Nassau-Saarbruecken etc. verpachten die Obervorsteher des Klosters Klarenthal, Hartmut von Langeln, Oberamtmann und Rat, und M. Johann Philipp Elberth, Superjntenclent, Staclt- und Hofprediger zu Idstein, die Klostermühle auf der Armruhe bei Wiesbaden auf 3 Jahre an den Müllermeister Gerhard Hoffman um einen Jahreszins von 38 Mainzer Maltern Korn, wofür dieser seine und seiner Frau gesamte Habe zum Pfand setzt. Als Bürge wird außerdem genannt Meister Nikolaus Speth, Kupfermüller.
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Mit Bewilligung Johanns, Grafen von Nassau-Saarbruecken etc. verpachten die Obervorsteher des Klosters Klarenthal, Hartmut von Langeln, Oberamtmann und Rat, und M. Johann Philipp Elberth, Superjntenclent, Staclt- und Hofprediger zu Idstein, die Klostermühle auf der Armruhe bei Wiesbaden auf 3 Jahre an den Müllermeister Gerhard Hoffman um einen Jahreszins von 38 Mainzer Maltern Korn, wofür dieser seine und seiner Frau gesamte Habe zum Pfand setzt. Als Bürge wird außerdem genannt Meister Nikolaus Speth, Kupfermüller.
18, U 136
18 Kloster Klarenthal, Klarissen
Kloster Klarenthal, Klarissen >> Urkunden >> 1601-1700
1658 Februar 22
Original, Papier, mit den Ringsiegeln und Unterschriften Hartmuts von Langeln und Johann Philipps Elbert. Außerdem die Unterschriften des Mosbacher Oberschultheißen Johannes Grulahr und des Johann Krauss
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Signatum Wissbaden, uff Petri Stuelfeyer, Anno 1658
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ