Friedrich Karl Herzog von Württemberg (voller Titel) belehnt als Administrator und Obervormund seines Pflegesohnes Eberhard Ludwig Herzog von Württemberg (voller Titel) Hans Georg von Wernau (Werdnaw) für sich selbst und als Lehenträger seines Vetters Franz Joseph von Wernau mit 2 lb 5 ß h und 1 Malter Roggen Sulzer Maß jährlichen Zins und Geld, die ihnen von den Pflegern der [Kapelle] Sankt Wendelin zu Sulz aus dem Tyßlinszehnten gegeben werden, der auf dem Bertholdsgut und dem Heiligenteil beruht. Das Lehen hatten zuvor Johannes Ifflinger, sein Sohn Hieronymus Ifflinger von Graneck und sein Sohn Hans Friedrich II. Ifflinger von Graneck von den verstorbenen Herzögen Christoph und Ludwig von Württemberg empfangen, bis es mit Einverständnis aller Ifflinger von Graneck an Hans Veit von Wernau als Großvater der Belehnten verkauft wurde. Wenn beim Lehensfall keine männlichen Nachkommen vorhanden sein werden, wird der Aussteller auch Frauen oder Töchter belehnen.
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Friedrich Karl Herzog von Württemberg (voller Titel) belehnt als Administrator und Obervormund seines Pflegesohnes Eberhard Ludwig Herzog von Württemberg (voller Titel) Hans Georg von Wernau (Werdnaw) für sich selbst und als Lehenträger seines Vetters Franz Joseph von Wernau mit 2 lb 5 ß h und 1 Malter Roggen Sulzer Maß jährlichen Zins und Geld, die ihnen von den Pflegern der [Kapelle] Sankt Wendelin zu Sulz aus dem Tyßlinszehnten gegeben werden, der auf dem Bertholdsgut und dem Heiligenteil beruht. Das Lehen hatten zuvor Johannes Ifflinger, sein Sohn Hieronymus Ifflinger von Graneck und sein Sohn Hans Friedrich II. Ifflinger von Graneck von den verstorbenen Herzögen Christoph und Ludwig von Württemberg empfangen, bis es mit Einverständnis aller Ifflinger von Graneck an Hans Veit von Wernau als Großvater der Belehnten verkauft wurde. Wenn beim Lehensfall keine männlichen Nachkommen vorhanden sein werden, wird der Aussteller auch Frauen oder Töchter belehnen.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 970
II Rißtisen c 20
N[ume]ro 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Baisingen
1681 Juli 27
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Stuttgart
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Obere Siegelkapsel abgegangen.
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Obere Siegelkapsel abgegangen.
Ifflinger von Graneck
Ifflinger von Graneck; Hans Friedrich II.
Ifflinger von Graneck; Hieronymus
Ifflinger von Graneck; Johannes (+1525)
Wernau, von; Franz Joseph, zu Pfauhausen, Steinbach und Bieringen
Wernau, von; Hans Georg, zu Dießen, Dettlingen, Bittelbronn und Baisingen (+1696)
Wernau, von; Hans Veit, zu Pfauhausen, Unterboihingen, Dießen und Bieringen
Württemberg, Friedrich Karl von; Herzog, Administrator, 1652-1698
Stuttgart S; (Ausstellungsort)
Sulz am Neckar RW; Güter
Sulz am Neckar RW; Kapelle Sankt Wendelin; Pfleger
Sulz am Neckar RW; Sulzer Maß
Sulz am Neckar RW; Tyßlinzehnt
Sulzer Mess
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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03.04.2025, 13:47 MESZ
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