Heinrich, Bischof von Konstanz, inkorporiert auf die Bitte von Prior und Konvent des Hauses des heiligen Wilhelm in Mengen, Wilhelmitenordens, Konstanzer Diözese, und nach Beratung mit seinem Dekan und Kapitel die Kapelle in Rulfingen (Ruelfingen) mit allem Zubehör dem Haus und den Brüdern des heiligen Wilhelm in Mengen. Vor 130 Jahren hatten einige Adlige (nobiles) von Rülfingen dem Prior und den Brüdern das Patronatsrecht über diese Kapelle laut besiegelter, dem Aussteller vorgelegter Urkunde geschenkt. Das Kloster hatte das Patronatsrecht übernommen und die Kapelle durch einen aus dem Haus bis zum heutigen Tage versehen lassen. Prior und Brüder sollen alle Einkünfte und Gefälle der Kapelle und Rechte erhalten, sie zum Nutzen ihres Hauses verwenden und dafür die Lasten der Kapelle tragen, unbeschadet der Rechte des Bischofs und Archidiakons
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Heinrich, Bischof von Konstanz, inkorporiert auf die Bitte von Prior und Konvent des Hauses des heiligen Wilhelm in Mengen, Wilhelmitenordens, Konstanzer Diözese, und nach Beratung mit seinem Dekan und Kapitel die Kapelle in Rulfingen (Ruelfingen) mit allem Zubehör dem Haus und den Brüdern des heiligen Wilhelm in Mengen. Vor 130 Jahren hatten einige Adlige (nobiles) von Rülfingen dem Prior und den Brüdern das Patronatsrecht über diese Kapelle laut besiegelter, dem Aussteller vorgelegter Urkunde geschenkt. Das Kloster hatte das Patronatsrecht übernommen und die Kapelle durch einen aus dem Haus bis zum heutigen Tage versehen lassen. Prior und Brüder sollen alle Einkünfte und Gefälle der Kapelle und Rechte erhalten, sie zum Nutzen ihres Hauses verwenden und dafür die Lasten der Kapelle tragen, unbeschadet der Rechte des Bischofs und Archidiakons
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 {1/2}
Repert. XVI B o Nr. 19 a, Kasten F, Bach 135
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Grafschaft Sigmaringen: Urkunden
Grafschaft Sigmaringen: Urkunden >> 1. Urkunden
1437 September 4
Urkunden
Ausstellungsort: Konstanz
Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift [17. Jh.], 2 Blatt, in einem vom Generallandesarchiv an das StA Sigmaringen extradierten Aktenfaszikel (Nr. 984, rot)||liegt bei Urkunde 1304 Oktober 20
Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift [17. Jh.], 2 Blatt, in einem vom Generallandesarchiv an das StA Sigmaringen extradierten Aktenfaszikel (Nr. 984, rot)||liegt bei Urkunde 1304 Oktober 20
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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