Äbtissin Anna VIII. Wittmayer, Priorin und Konvent des Kl. Baindt verleihen an Hans Wiesenhofer aus Wiesentann und Theus Egin aus Kernen als Vögte und Pfleger der Barbara Atzenhofer, Tochter des Gallin Atzenhofer, ein Hof und Gut in Wengen als Lehen nach dem Tod des Gallin Atzenhofer, der dieses Gut noch innehat, auf die Lebenszeit der Tochter. Die Errichtungsgebühr des Vertrags zahlen die Vögte, der Tochter fallen die übrigen Abgaben und Pflichten zu. Bei Missbrauch oder mit dem Tod der Tochter fällt das Lehen an das Kl. heim.
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Äbtissin Anna VIII. Wittmayer, Priorin und Konvent des Kl. Baindt verleihen an Hans Wiesenhofer aus Wiesentann und Theus Egin aus Kernen als Vögte und Pfleger der Barbara Atzenhofer, Tochter des Gallin Atzenhofer, ein Hof und Gut in Wengen als Lehen nach dem Tod des Gallin Atzenhofer, der dieses Gut noch innehat, auf die Lebenszeit der Tochter. Die Errichtungsgebühr des Vertrags zahlen die Vögte, der Tochter fallen die übrigen Abgaben und Pflichten zu. Bei Missbrauch oder mit dem Tod der Tochter fällt das Lehen an das Kl. heim.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 369 II U 89
Num. 15
U 187
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 369 II Kloster Baindt
Kloster Baindt >> Urkunden
1572 Juli 19
Folio (Höhe x Breite)
Urkunden
Anna, Äbtissin s. Baindt
Atzenhofer, Barbara
Baindt, Anna VIII. Wittmayer; Äbtissin, ca. 16. Jh.
Egin, Theus
Wiesenhofer, Hans
Kernen : Berg RV
Wengen : Fronhofen, Fronreute RV
Wiesentann : Fronhofen, Fronreute RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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