Vor den Buchmeistern Ewald Jordis und Gottfried Hambloch verkauft Jacob Am Maenstein an Catharina Weggen, Witwe von Jacob Munch eine jährliche Erbrente von 12 Talern aus 10 Morgen Land, neben Ländereien des Junkers Velbrücken und Schepers Hof, den Erben des verstorbenen Ewald Fraetz gehörend, vorn an Velbrücker und hinten auf die 11 Morgen des Verkäufers schießend.
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Vor den Buchmeistern Ewald Jordis und Gottfried Hambloch verkauft Jacob Am Maenstein an Catharina Weggen, Witwe von Jacob Munch eine jährliche Erbrente von 12 Talern aus 10 Morgen Land, neben Ländereien des Junkers Velbrücken und Schepers Hof, den Erben des verstorbenen Ewald Fraetz gehörend, vorn an Velbrücker und hinten auf die 11 Morgen des Verkäufers schießend.
B.01.05, 0781
005
B.01.05 Schöffenkollegium
Schöffenkollegium >> 10
1599 November 8.
Archivale
Bemerkung hierbei: dass Schepers Gut jetzt Wegken Gut heisst. dass Maenstein jetzt auch Morgenstern heisst. Dabei zu wissen, dass vorstehendes Unterpfand zwischen dem Stolckers Valder und Maenstein nach dem Kanonichen Kamp zu bei Tilman Daemen Land und Schepers jetzt Daem Broicher Ländereien gelegen. Bekundet durch Daniel, Canonichen Halfmann 19/9 1655.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:19 MEZ