Die Witwe Catharina Eisener geb. Heßlings verkauft dem Bürgermeister Johann Middendorf einen Kamp vor Warendorf
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N 139 Krimphove, Josef; Warendorf, 88
19; 31
N 139 Krimphove, Josef; Warendorf Krimphove, Josef; Warendorf
Krimphove, Josef; Warendorf >> 05 Sammlungen >> 05.06 Urkunden
2. Mai 1654
Enthält: Vor Bürgermeistern und Rat der Stadt Warendorf verkaufen Catharina Heßlings, Witwe Martin Eiseners, und deren Beistand Johann Supper, Fähnrich, neben seiner Ehefrau Gertraude von Lemgo (Lembgo) dem Bürgermeister Johann Middendorf und dessen Ehefrau ihren Kamp, der vor Warendorf vor dem Osttor (Ostpforten) an der Schaffhower Straße zwischen Bernhard Sidingks Haus und des Wandmachers Johann Huges Kämpen liegt und mit einem Ende auf Johann Hamachers Kamp schließt, mit allem Zubehör einschließlich der darauf lautenden Urkunden. Der Kamp ist frei und nur belastet mit sieben Scheffel Morgenkorn. Die Verkäufer bestätigen den Empfang des Kaufpreises, sprechen die Auflassung aus und stellen den Kamp in den Besitz der Käufer. Als Sicherheit und anstelle von Bürgen setzen sie ihr Haus in Warendorf an der Münsterstraße, das zwischen Jörg Hunckemöllers und Dietrich Gastlhauses Häusern liegt, ferner ihren Kamp vor dem Freckenhorster Tor am Walgeren Wege zwischen Johann Uthoffs und Arnd Höckelmanns Kämpen, dann ihren Kamp gnt. Thumbsdael vor Warendorf vor dem Emstor, gelgen zwischen des Richters Dr. Heßlings und der Witwe Bern Bockholts Kämpen. Siegelankündigung mit dem Sekretsg. der Stadt. Ausf. Perg., 24 cm x 34 cm, dt. anh. Sg. ab. Unterschrift des Stadtsekretärs Heinrich Consbruch
Krimphove
Akten
Vorl.Nr.: 120
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:20 MEZ