Hofrat und älterer Hofgerichtsadvokat Lic. Wolff zu Tübingen im Namen seiner Frau Luise Elisabeth Wolff und der Königl. Polnische und Kurfürstl. Sächsische Münzinspektor auf der Feste Pleissenburg vor Leipzig Johann Ludwig Ploss gegen den ritterschaftlichen Ober-March-Commissarius Johann Georg Bellon, Frau Magdalena Hofmann, Pfarrerswitwe zu Aichelberg, Johanna Elisabeth Gentner, Amtmannswitwe zu Ebersbach und Regina Dorothea Laiblius zu Freudenstadt wegen Testament
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Hofrat und älterer Hofgerichtsadvokat Lic. Wolff zu Tübingen im Namen seiner Frau Luise Elisabeth Wolff und der Königl. Polnische und Kurfürstl. Sächsische Münzinspektor auf der Feste Pleissenburg vor Leipzig Johann Ludwig Ploss gegen den ritterschaftlichen Ober-March-Commissarius Johann Georg Bellon, Frau Magdalena Hofmann, Pfarrerswitwe zu Aichelberg, Johanna Elisabeth Gentner, Amtmannswitwe zu Ebersbach und Regina Dorothea Laiblius zu Freudenstadt wegen Testament
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 398 L Bü 42
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 398 L Schorndorf W
Schorndorf W >> 4. Gerichtssachen
(1755 - 1759) 1760 - 1768
Darin: Testament des Johann Georg Bellon, Ober-March-Commissarius bei der Reichsritterschaft, Kanton Kocher, und seiner Frau Anna Veronica, geb. Mayer, vom 29.04.1755, sowie 8 Scheda Testamentaria von beiden 1755 - 1758. Extradition des Schorndorfer Mobilienvermögens des Johann Georg Bellon, gefertigt 18.05.1759. Konsilium der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen vom 06.09.1760
1 Faszikel
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:25 MEZ
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