Abt. 126.14 Güter Oppendorf und Schönhorst (Bestand)
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Abt. 126.14
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Klöster und Güter >> Abt. 126 Kieler Güterdistrikt
1595-1913
Enthält: Ritterschaft; Ständesachen; Gutsnachrichten; Grenzsachen; Gerichtssachen; Steuern; Pacht; Forstsachen; Kirchen-, Schul- und Armensachen; Handwerker; Militär; Schuld- und Pfandprotokolle ab 1831; Kontrakte ab 1815; Gerichtsprotokolle ab 1813.
Geschichte des Bestandsbildners: Das holsteinische Gut Oppendorf liegt östlich von Kiel und gehörte folglich zum Kieler Güterdistrikt. Zum Gut sind neben dem Haupthof das Dorf Flüggendorf, die Oppendorfer Mühle und das spätere Wasserwerk Dietrichsdorf zu rechnen. 1616 kaufte Dietrich von Blome auf Oppendorf das Gut Schönhorst und vereinigte die beiden Güter. 1722 gelangten sie in den Besitz der Familie Rantzau und blieben als Gräflich Rantzau-Oppendorfer Fideikommiss verbunden.
Bestandsgeschichte: 1923 nahm Graf Heinrich zu Rantzau mit dem damaligen Staatsarchiv Kiel Verhandlungen zur endgültigen Übergabe des bereits mehr als zehn Jahre lang dort verwahrten Oppendorfer Gutsarchivs auf, das letztlich 1931 vollständig als Eigentum an das Staatsarchiv übergegangen war.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 126.14 Nr. 1
Geschichte des Bestandsbildners: Das holsteinische Gut Oppendorf liegt östlich von Kiel und gehörte folglich zum Kieler Güterdistrikt. Zum Gut sind neben dem Haupthof das Dorf Flüggendorf, die Oppendorfer Mühle und das spätere Wasserwerk Dietrichsdorf zu rechnen. 1616 kaufte Dietrich von Blome auf Oppendorf das Gut Schönhorst und vereinigte die beiden Güter. 1722 gelangten sie in den Besitz der Familie Rantzau und blieben als Gräflich Rantzau-Oppendorfer Fideikommiss verbunden.
Bestandsgeschichte: 1923 nahm Graf Heinrich zu Rantzau mit dem damaligen Staatsarchiv Kiel Verhandlungen zur endgültigen Übergabe des bereits mehr als zehn Jahre lang dort verwahrten Oppendorfer Gutsarchivs auf, das letztlich 1931 vollständig als Eigentum an das Staatsarchiv übergegangen war.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 126.14 Nr. 1
6 lfd. M.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ