Aktivkapitalien des Klosters Steingaden
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Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen, BayHStA, Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 8342
KL Fasz. 695 Nr. 14
GL Fasz. 1335 Nr. 68 (Az. 2126 v. 1805 V 15/28, 22429 v. 1806 X 28/XI 10)
Zusatzklassifikation: Steingaden (Lkr. Weilheim-Schongau): Prämonstratenserkloster
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen >> 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) >> 3.143. Steingaden (Prämonstratenser) >> 3.143.1. Klosterseparat / Landesdirektion von Bayern (1802-1808) >> 3.143.1.5. Kapitalien, Schulden und Forderungen
1803 Mai 12 - 1806 November 22
Enthält:
Liquidation bzw. Aufkündung der Aktivkapitalien; Schulden des kurfürstlich badischen Leutnants von Biarowsky in Heidelberg, des Söldners Johann Frieholz in Oberigling, des Peitinger Abbrändlers Johann Kleber und Consorten mit Joseph Ziegler von Sedlhof, des Söldners Theobald Lang in Lauterbach, des Achtelgütlers Joseph Anton Moser in Litzau, des Johann Nieberl und Consorten als Käufer der Waldung "Höglach" des Klosters Sankt Mang in Füssen, des Bauern Thomas Rösel in Litzau, des Schongauer Steinmetzen Mathias Schrimpf, des Waltenhofener Pfarrers Johann Baptist Schwaiger, der Gemeinden in der Hofmark Steingaden, des Lauterbacher Söldners Thomas Strauß sowie des verstorbenen päpstlichen Nuntius Graf von Ziucci
108 Bl.
Liquidation bzw. Aufkündung der Aktivkapitalien; Schulden des kurfürstlich badischen Leutnants von Biarowsky in Heidelberg, des Söldners Johann Frieholz in Oberigling, des Peitinger Abbrändlers Johann Kleber und Consorten mit Joseph Ziegler von Sedlhof, des Söldners Theobald Lang in Lauterbach, des Achtelgütlers Joseph Anton Moser in Litzau, des Johann Nieberl und Consorten als Käufer der Waldung "Höglach" des Klosters Sankt Mang in Füssen, des Bauern Thomas Rösel in Litzau, des Schongauer Steinmetzen Mathias Schrimpf, des Waltenhofener Pfarrers Johann Baptist Schwaiger, der Gemeinden in der Hofmark Steingaden, des Lauterbacher Söldners Thomas Strauß sowie des verstorbenen päpstlichen Nuntius Graf von Ziucci
108 Bl.
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Amtsbücher / Akten
Medium: A = Analoges Archivalie
Biarowsky: N.N. v., kurf. bad. Leutnant in Heidelberg
Frieholz: Johann, Söldner in Oberigling
Kleber: Johann, Abbrändler in Peiting
Lang: Theobald, Söldner in Lauterbach (Gde. Steingaden)
Moser: Joseph Anton, Achtelgütler in Litzau (Gde. Steingaden)
Nieberl: Johann, Käufer v. Waldungen d. Kl. Sankt Mang in Füssen
Rösel: Thomas, Bauer in Litzau (Gde. Steingaden)
Schrimpf: Mathias, Steinmetz in Schongau
Schwaiger: Johann Baptist, Pfarrer in Waltenhofen
Strauß: Thomas, Söldner in Lauterbach
Ziegler: Joseph, Sedlhof (Mkt. Peiting)
Ziucci: N.N. Gf. v., päpstl. Nuntius in München
Füssen (Lkr. Ostallgäu) - St. Mang, Kloster: Waldungen
Steingaden (Lkr. Weilheim-Schongau), Hofmark (Kl. Steingaden)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Kurbayern (Tektonik)
- Landesdirektion (Tektonik)
- Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen (Bestand)
- 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) (Gliederung)
- 3.143. Steingaden (Prämonstratenser) (Gliederung)
- 3.143.1. Klosterseparat / Landesdirektion von Bayern (1802-1808) (Gliederung)
- 3.143.1.5. Kapitalien, Schulden und Forderungen (Gliederung)