Michel Langenstein, wegen des zu Obereisesheim geschehenen Totschlags an Kürin Wick zu Weinsberg gef., jedoch auf Fürsprache seines Herrn Graf Ludwig zu Löwenstein und auf Fürbitten seiner Freunde freigel., gelobt eidlich, gegen König Ferdinand, das Haus Österreich, das Fürstentum Württemberg, den Schwäbischen Bund und all ihre Verwandten nicht zu handeln.Er stellt zur Sicherheit dem Keller zu Weinsberg 14 gen. Bürgen, die der Herrschaft Württemberg im Falle des Bruchs dieser Verschreibung binnen Monatsfrist mit 100 fl verfallen sein sollen.
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Michel Langenstein, wegen des zu Obereisesheim geschehenen Totschlags an Kürin Wick zu Weinsberg gef., jedoch auf Fürsprache seines Herrn Graf Ludwig zu Löwenstein und auf Fürbitten seiner Freunde freigel., gelobt eidlich, gegen König Ferdinand, das Haus Österreich, das Fürstentum Württemberg, den Schwäbischen Bund und all ihre Verwandten nicht zu handeln.Er stellt zur Sicherheit dem Keller zu Weinsberg 14 gen. Bürgen, die der Herrschaft Württemberg im Falle des Bruchs dieser Verschreibung binnen Monatsfrist mit 100 fl verfallen sein sollen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 6819
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 13. Band 13: Weinsberg - Winnenden, Stadt/ Amt / Vogtei/ Forst, auch außeramtliche Orte, Zwiefalter Forst, Speth'sche Besitzungen, Grafschaft Mömpelgard, einzelne Personen >> 13.1 Weinsberg >> 13.1.2 Weinsberg, Amt >> 13.1.2.13 Obereisesheim
1520 März 18 (Laetare)
1 U
Urkunden
Siegler: 1) Philipp Franck, AltBm. 2) Hans Schoch, beide B. und des Gerichts zu Weinsberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 Pap. S.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 Pap. S.
Franck, Philipp; Alt-Bm.
Langenstein; Michel
Schoch, Hans
Wick, Kürin
Obereisesheim : Neckarsulm HN
Totschlag
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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- 13. Band 13: Weinsberg - Winnenden, Stadt/ Amt / Vogtei/ Forst, auch außeramtliche Orte, Zwiefalter Forst, Speth'sche Besitzungen, Grafschaft Mömpelgard, einzelne Personen (Gliederung)
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Namensnennung 3.0 Deutschland