Klage des Stiftsvogts Rudolf Kreke in Schierholtz bei Minden, später dessen Witwe Elisabeth Kerckering und dessen Sohn Herman Kreke ./. die Gebrüder Johan und Gerhard Sunderhaus. Der i. J. 1635 gestorbene Vater der Beklagten, Notar Gerhard Sunderhaus auf der Bergstraße führte für die Frau des Klägers als Miterbin des Johan Kerkering die Emonitur. Der Kläger verlangt jetzt Rechnungslegung und Herausgabe von Wertpapieren.
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Klage des Stiftsvogts Rudolf Kreke in Schierholtz bei Minden, später dessen Witwe Elisabeth Kerckering und dessen Sohn Herman Kreke ./. die Gebrüder Johan und Gerhard Sunderhaus. Der i. J. 1635 gestorbene Vater der Beklagten, Notar Gerhard Sunderhaus auf der Bergstraße führte für die Frau des Klägers als Miterbin des Johan Kerkering die Emonitur. Der Kläger verlangt jetzt Rechnungslegung und Herausgabe von Wertpapieren.
B-C Civ, 1779
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1624, 1626ff., 1631, 1633) 1645 - 1648
Darin: [...] Anlage 4: 1626ff. Emonitur oder Rechenbuch des Notars Gerhard Sunderhaus. Darin werden erwähnt: Bertold Freitag zur Sandfort; Herman Kramer; Bäckergildemeister Johan Kock; Franz Langen; Bernard Becker; Henrich Kerckering; Gerhard Kerckering; Notar Johan zur Wey; Katharina von Doberg ?, Witwe Stevening; Henrich Stades in Coesfeld.
Enthält: Erwähnt werden Henrich Stille und Joseph Spiegelberg, Vormünder der Beklagten; Philipp Oldendorpf; Notar Gerhard Alberdinck; Wilhelm Adick; Schneider Kaspar Spode; Notar Johan Frensberg auf Haus Davensberg. Anlage 1 (Abschrift): 27.2. 1631. Zeller Johan Sporck in Ksp. Nottuln (Notteln) und Schmied Johan Hesselinck in Schapdetten nehmen von dem Notar Gerhard Sunderhaus als Emonitor des Rudolf Kreke ein Darlehen auf. Zeugen: Henrich Goickinck aus Stadtlohn u. Johan Hessinck. Notar: Bernard Brintrupf. Anlage 2 (Abschrift): 1.2. 1633. Kaspar Schulte Johan im Ksp. Notteln, Buxtruper (Boxter) Bauerschaft, nimmt von Gerhard Sunderhaus ein Darlehen auf. Es verbürgen sich Johan Stegeman und Henrich Wenning, beide im Ksp. Notteln. Zeugen: Henrich Asbeck und Johan Lücke. Notar: Wilhelm Osterman. Anlage 3: 1624. Registrum emoniturae haeredum Kerckerings des Notars Gerh. Sunderhaus. Als Zahlungspflichtige Bürgen etc. werden aufgeführt: Mathias von Westerholt zu Lembeck; Jost Westarp zu Freckenhorst; Lambert von Ohr [Oer] zu Kakesbeck; Henrich Dykman am Roggenmarkt; Stadtweinschenk Franz Twist; Johan Schulte Bocholt zu Bösensell; Dietrich Nehem zu Werries; Bertold Bisping zum Daele, Henrici filius; Johan Schencking zu Ostbevern; Johan Hasenkamp zu Stockumb; Johan Kroes im Ksp. Werne; Johan Schulte Kremering in Bösensell; Gödeke Bokhorst auf der Bredenstegge; Bernd Loyssing und Berndt Bettendorff in Altenberge; Godfrid Otterstette; Witwe Berndt Stevening zu Holthausen; Reinhard von der Rhuer zum Reithause; Mathias Kerckering zum Stapell; Albert Stapelberg; Jakob von der Tinnen zum Ottenstein, (jetzt) Herman Buck zur Heimsburg; Johan Schulte Grothoff zu Greven; Philipp Arnold von Viermunde; Erben des Berndt Kerckering am Martini-Kirchhof; Bertram von Loe zum Palsterkamp, Horst und Geist; Georg Lüning zum Wittenstein bei Versmoldt; Berndt Sestingtorff zu Nienberge; Gerhard Kerckering; Jasper Velthaus zu Holtwick; Berndt Velthaus in Coesfeld; Johan und Dieterich von Meverden; Witwe Rudolf von Caessem zum Aleringhofe; Klaus Böken; Christine Clevorn zur Alveskirchen; Jakob Clevorn; Jakob Dorsten; Oldermann Henrich Meinertz; Melchior Schulte Schwideking in Altenberge; Weinhändler Berndt Uphaus in M.; Dietrich Brockhausen u. Frau Sibylle in Ahaus; Lic. Johan Meinertz; Niklas Rheer an der Jüdefelder (Jodefelder) Pforte in + Lamberts zum Dale Haus und seine Schwägerin Richtmoet Rhamers; die Erben des Jost und Christian Moderson als Bürgen für Jost Peters zum Damberge; Rötger Holtgreve zu Westkirchen; Johan Roleman in Ksp. Senden und Johan Hast, Vogt zu Senden; Bernd Lammersman in Senden; Eheleute Johan und Katharina Bisping in Telgte; Johan Hügeman in Altenroxel; Johan Stevening zum Broke und Wilhelm Johan Stevening zur Willinghege als Erben der Stiftsjungfer Christine Stevening in Hohenholte; Bürgermeister Johan Herding in Bocholt; Eberhard Bischoping zur Geist und Ahlen; Henrich Schulte Lintelen zu Westbevern; Witwe Henrich Bösendorff, jetzt Johan Kok an der breiten Stege; Dr. Bernard Kerckering zum Isingholte; Dr. Johan Pagenstecher; Georg Cappell zu Woldenbrügk; Schweineschneider Henrich Joanning in Lüdinghausen; Engelbert Rulle in Coesfeld ?
Enthält: Erwähnt werden Henrich Stille und Joseph Spiegelberg, Vormünder der Beklagten; Philipp Oldendorpf; Notar Gerhard Alberdinck; Wilhelm Adick; Schneider Kaspar Spode; Notar Johan Frensberg auf Haus Davensberg. Anlage 1 (Abschrift): 27.2. 1631. Zeller Johan Sporck in Ksp. Nottuln (Notteln) und Schmied Johan Hesselinck in Schapdetten nehmen von dem Notar Gerhard Sunderhaus als Emonitor des Rudolf Kreke ein Darlehen auf. Zeugen: Henrich Goickinck aus Stadtlohn u. Johan Hessinck. Notar: Bernard Brintrupf. Anlage 2 (Abschrift): 1.2. 1633. Kaspar Schulte Johan im Ksp. Notteln, Buxtruper (Boxter) Bauerschaft, nimmt von Gerhard Sunderhaus ein Darlehen auf. Es verbürgen sich Johan Stegeman und Henrich Wenning, beide im Ksp. Notteln. Zeugen: Henrich Asbeck und Johan Lücke. Notar: Wilhelm Osterman. Anlage 3: 1624. Registrum emoniturae haeredum Kerckerings des Notars Gerh. Sunderhaus. Als Zahlungspflichtige Bürgen etc. werden aufgeführt: Mathias von Westerholt zu Lembeck; Jost Westarp zu Freckenhorst; Lambert von Ohr [Oer] zu Kakesbeck; Henrich Dykman am Roggenmarkt; Stadtweinschenk Franz Twist; Johan Schulte Bocholt zu Bösensell; Dietrich Nehem zu Werries; Bertold Bisping zum Daele, Henrici filius; Johan Schencking zu Ostbevern; Johan Hasenkamp zu Stockumb; Johan Kroes im Ksp. Werne; Johan Schulte Kremering in Bösensell; Gödeke Bokhorst auf der Bredenstegge; Bernd Loyssing und Berndt Bettendorff in Altenberge; Godfrid Otterstette; Witwe Berndt Stevening zu Holthausen; Reinhard von der Rhuer zum Reithause; Mathias Kerckering zum Stapell; Albert Stapelberg; Jakob von der Tinnen zum Ottenstein, (jetzt) Herman Buck zur Heimsburg; Johan Schulte Grothoff zu Greven; Philipp Arnold von Viermunde; Erben des Berndt Kerckering am Martini-Kirchhof; Bertram von Loe zum Palsterkamp, Horst und Geist; Georg Lüning zum Wittenstein bei Versmoldt; Berndt Sestingtorff zu Nienberge; Gerhard Kerckering; Jasper Velthaus zu Holtwick; Berndt Velthaus in Coesfeld; Johan und Dieterich von Meverden; Witwe Rudolf von Caessem zum Aleringhofe; Klaus Böken; Christine Clevorn zur Alveskirchen; Jakob Clevorn; Jakob Dorsten; Oldermann Henrich Meinertz; Melchior Schulte Schwideking in Altenberge; Weinhändler Berndt Uphaus in M.; Dietrich Brockhausen u. Frau Sibylle in Ahaus; Lic. Johan Meinertz; Niklas Rheer an der Jüdefelder (Jodefelder) Pforte in + Lamberts zum Dale Haus und seine Schwägerin Richtmoet Rhamers; die Erben des Jost und Christian Moderson als Bürgen für Jost Peters zum Damberge; Rötger Holtgreve zu Westkirchen; Johan Roleman in Ksp. Senden und Johan Hast, Vogt zu Senden; Bernd Lammersman in Senden; Eheleute Johan und Katharina Bisping in Telgte; Johan Hügeman in Altenroxel; Johan Stevening zum Broke und Wilhelm Johan Stevening zur Willinghege als Erben der Stiftsjungfer Christine Stevening in Hohenholte; Bürgermeister Johan Herding in Bocholt; Eberhard Bischoping zur Geist und Ahlen; Henrich Schulte Lintelen zu Westbevern; Witwe Henrich Bösendorff, jetzt Johan Kok an der breiten Stege; Dr. Bernard Kerckering zum Isingholte; Dr. Johan Pagenstecher; Georg Cappell zu Woldenbrügk; Schweineschneider Henrich Joanning in Lüdinghausen; Engelbert Rulle in Coesfeld ?
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ