K 56 - Pastoralkolleg (Bestand)
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K 56
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> K - Einrichtungen, Werke, Vereine
1985-2018
Einleitung: Zur Geschichte des Pastoralkollegs
Das Pastoralkolleg wurde am 29. September 1952 mit seinem ersten Kurs in Freudenstadt eröffnet. Es ging auf eine Anregung von Landesbischof Martin Haug zurück, der für die von "Müdigkeit und Verzagtheit" geplagten "Brüder im Amt ein[en] Ort der Ausspannung und Erquickung, der communio fratrum und der neuen Zurüstung zum Dienst" schaffen wollte. Vorbild war das schon seit 1945 in Neuendettelsau bestehende bayerische Pastoralkolleg.
Ins Pastoralkolleg werden Pfarrerinnen und Pfarrer - in der Regel alle zehn Jahre - eingeladen, um geistliche Impulse zu bekommen, ihre Situation zu reflektieren und sich untereinander zu beraten.
Von seiner Gründung residierte das Pastoralkolleg in Freudenstadt, 1997 zog es nach Denkendorf um.
Das Pastoralkolleg wurde geleitet von Walther Geisser (1952-1964), Hans Stroh (1964-1974), Manfred Kuntz (1974-1991), Helmut Maier-Frey (1991-2008) und Ernst Michael Dörrfuß (seit 2008).
Daneben wurde 1992 ein weiteres, wesentlich kleineres Pastoralkolleg eingerichtet, das in Urach angesiedelt wurde und von Karl Rennstich geleitet wurde, dem gleichzeitig noch die Pfarrstelle Seeburg übertragen wurde. Mit dem Ruhestand von Rennstich wurde das Pastoralkolleg II wieder geschlossen, seine Aufgaben wurden vom Pastoralkolleg I in Denkendorf übernommen.
Das Pastoralkolleg wurde 2010 im Stift Urach untergebracht.
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Zum Bestand
Die Akten des ursprünglichen Pastoralkollegs (Freudenstadt / Denkendorf) sind noch nicht archivisch überliefert. Lediglich die Digitalisate der Gästebücher seit 1997 liegen vor.
Den Kern des Bestands bilden derzeit die Unterlagen des Pastoralkollegs II (Urach). Er enthält vor allem Kursunterlagen, die Korrespondenzakten Karl Rennstichs sowie die Artikel, Aufsätze und Vorträge Rennstichs. Dieser Teil umfasst gut 2 lfd. m und wurde Dezember 2023-Januar 2024 in einer Kooperation mit dem Dienstleister "Neumann & Kamp. Historische Projekte" von Toni Helmle erschlossen.
Das Pastoralkolleg wurde am 29. September 1952 mit seinem ersten Kurs in Freudenstadt eröffnet. Es ging auf eine Anregung von Landesbischof Martin Haug zurück, der für die von "Müdigkeit und Verzagtheit" geplagten "Brüder im Amt ein[en] Ort der Ausspannung und Erquickung, der communio fratrum und der neuen Zurüstung zum Dienst" schaffen wollte. Vorbild war das schon seit 1945 in Neuendettelsau bestehende bayerische Pastoralkolleg.
Ins Pastoralkolleg werden Pfarrerinnen und Pfarrer - in der Regel alle zehn Jahre - eingeladen, um geistliche Impulse zu bekommen, ihre Situation zu reflektieren und sich untereinander zu beraten.
Von seiner Gründung residierte das Pastoralkolleg in Freudenstadt, 1997 zog es nach Denkendorf um.
Das Pastoralkolleg wurde geleitet von Walther Geisser (1952-1964), Hans Stroh (1964-1974), Manfred Kuntz (1974-1991), Helmut Maier-Frey (1991-2008) und Ernst Michael Dörrfuß (seit 2008).
Daneben wurde 1992 ein weiteres, wesentlich kleineres Pastoralkolleg eingerichtet, das in Urach angesiedelt wurde und von Karl Rennstich geleitet wurde, dem gleichzeitig noch die Pfarrstelle Seeburg übertragen wurde. Mit dem Ruhestand von Rennstich wurde das Pastoralkolleg II wieder geschlossen, seine Aufgaben wurden vom Pastoralkolleg I in Denkendorf übernommen.
Das Pastoralkolleg wurde 2010 im Stift Urach untergebracht.
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Zum Bestand
Die Akten des ursprünglichen Pastoralkollegs (Freudenstadt / Denkendorf) sind noch nicht archivisch überliefert. Lediglich die Digitalisate der Gästebücher seit 1997 liegen vor.
Den Kern des Bestands bilden derzeit die Unterlagen des Pastoralkollegs II (Urach). Er enthält vor allem Kursunterlagen, die Korrespondenzakten Karl Rennstichs sowie die Artikel, Aufsätze und Vorträge Rennstichs. Dieser Teil umfasst gut 2 lfd. m und wurde Dezember 2023-Januar 2024 in einer Kooperation mit dem Dienstleister "Neumann & Kamp. Historische Projekte" von Toni Helmle erschlossen.
2 lfd. m
Bestand
Pastoralkolleg
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.08.2025, 11:05 AM CEST