Die durch den verstorbenen Vater des Belehnten, Simon Hesse, von Kaspar Schade [von Leibolz] erworbene halbe Hufe Land zu Wichdorf [Stadtteil von ...
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Urk. 14, 6713
A I u, Hesse sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Hesse, Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Hep-Hey >> Hesse
[1533-47]
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die durch den verstorbenen Vater des Belehnten, Simon Hesse, von Kaspar Schade [von Leibolz] erworbene halbe Hufe Land zu Wichdorf [Stadtteil von Niedenstein, Schwalm-Eder-Kr.], die der Belehnte als Ersatz für ein Gehölz am Emserberg [Wüstung/Gehölz auf der Gemarkung der Stadt Niedenstein, Schwalm-Eder-Kr.], das er für 100 Taler an das Hospital zu Merxhausen [Ortsteil der Gem. Bad Emstal, Lkr. Kassel] hat abtreten müssen, dem Landgrafen Philipp von Hessen aufgetragen hat. Die halbe Hufe Land besteht aus folgenden Ackern: 1.) drei Acker vor dem (Ham), die an einer Seite begrenzt werden durch die Acker der Hund und an der anderen Seite durch den Weg, der von Niedenstein nach Riede [Ortsteil der Gem. Bad Emstal, Lkr. Kassel] führt; 2.) drei Acker vor dem (Ham), die zwischen dem Gehölz (Ham) und den Ackern der Hund liegen; 3.) fünf Acker, genannt der (Kubusch); 4.) vier Acker im (Wenkauf), gelegen zwischen den Ackern der Hund und St. Johannis (Gelenden) zu Wichdorf.
Belehnte/r: Konrad Hesse, Amtmann zu Gießen, Sohn des verstorbenen Simon Hesse
Undatiertes Konzept des Lehnsbriefes. Die Datierung erfolgt nach Konrads Amtszeit als Amtmann zu Gießen; vgl. hierzu Demandt, Karl E., Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter, Erster Teil, Marburg 1981 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen Band 42), S. 351-352.
Undatiertes Konzept des Lehnsbriefes. Die Datierung erfolgt nach Konrads Amtszeit als Amtmann zu Gießen; vgl. hierzu Demandt, Karl E., Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter, Erster Teil, Marburg 1981 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen Band 42), S. 351-352.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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