Notar Heinrich Amelung, Kaplan an der St. Lorenz-Kapelle in der Domkirche [zu Konstanz] beurkundet, daß Georg ("Georius") Sybolt, Propst des Stifts Bettenbrunnen (=Betenbrunn) dem Ulrich Pistorius, Kaplan an der Konstanzer Domkirche, Vollmacht erteilt hat, die Propstei in die Hände von Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten, als Kollator zurückzugeben.
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Notar Heinrich Amelung, Kaplan an der St. Lorenz-Kapelle in der Domkirche [zu Konstanz] beurkundet, daß Georg ("Georius") Sybolt, Propst des Stifts Bettenbrunnen (=Betenbrunn) dem Ulrich Pistorius, Kaplan an der Konstanzer Domkirche, Vollmacht erteilt hat, die Propstei in die Hände von Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten, als Kollator zurückzugeben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K U 17
GLAK 7/017
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1452 Februar 2 (die ve[r]o secunda mensis Februarii)
18,4 x 21,6 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Aussteller: Notar Heinrich Amelung, Kaplan an der St. Lorenz-Kapelle in der Domkirche [zu Konstanz]
Empfänger: Ulrich Pistorius, Kaplan an der Konstanzer Domkirche
Zeugen: M. Konrad Schurpfer, Kaplan bei St. Paul "intra muros", Berthold Scheffold, Kaplan "minoris ecclesiae" in Konstanz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Empfänger: Ulrich Pistorius, Kaplan an der Konstanzer Domkirche
Zeugen: M. Konrad Schurpfer, Kaplan bei St. Paul "intra muros", Berthold Scheffold, Kaplan "minoris ecclesiae" in Konstanz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Amelung, Heinrich; Kaplan und Notar
Betenbrunn, Georg Sybolt; Propst
Pistorius, Ulrich; Kaplan
Scheffold, Berthold, Kaplan
Schurpfer, Konrad, M., Kaplan
Sybolt, Georg, Propst
Bettenbrunnen = Betenbrunn : Wintersulgen, Heiligenberg FN
Konstanz KN; Domkirche, St. Lorenz-Kapelle
Konstanz KN; Domstift, Kapläne
Konstanz KN; Pfarrkirche St. Paul, Kapläne
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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