1.) Ein Haus und eine Scheune im Tal zu Romrod [Stadt, Vogelsbergkr.] als Burglehen; 2.) das (Heymsstück) Land im Umfang von dreieinhalb Morgen; 3...
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Urk. 14, 7332
A I u, Jordan sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Jordane, Nr. 5
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe I-J >> J >> Jordan
1437 April 30
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Ein Haus und eine Scheune im Tal zu Romrod [Stadt, Vogelsbergkr.] als Burglehen; 2.) das (Heymsstück) Land im Umfang von dreieinhalb Morgen; 3.) drei Morgen in der (Heymshecke); 4.) der gerechte Acker vor dem Elnroder Holz [Elnrode, Wüstung auf der Gemarkung der Stadt Romrod, Vogelsbergkr.] im Umfang von einem Morgen; 5.) zwei Morgen im (Langenrade); 6.) vier Morgen vor der Stadt Romrod; 7.) der (Loer) und ein (Lydichen), soll einen Umfang von drei Morgen haben; 8.) ein Beet Land hinter (Bechtinhofe), das an den Oberroder Weg grenzt; 9.) ein Morgen in zwei Stücken oben im Elnroder Feld; 10.) ein Morgen unter dem (Uldegkel); 11.) ein Morgen im (Eymißgrunde); 12.) ein Morgen auf dem (Ludesberge) mit einem anderen Acker dabei; 13.) ein Morgen bei der (Dalen); 14.) acht Morgen Land bei dem (gesangeten Hayne); 15.) eine lange Wiese, genannt die Zehntwiese, mit dem dabei liegenden gemeinen Wieschen, das (Hoßil) geliehen war, die drei Fuder Heu ergeben; 16.) die gemeine Wiese, die zur Hälfte (Bechtes) Gut gehört, und das Kappuswieschen, die beide jeweils ein Fuder Heu geben; 17.) die Hofreite oben bei dem Feld, die der Schafhof genannt wird; 18.) der unter der Hofreite liegende Garten; 19.) der große Baumgarten, auf dem vor Zeiten ein Gadem gestanden hat; 20.) zweieinhalb Morgen Land hinter demselben Hof; 21.) anderthalb Morgen darunter, die an das Dorf Elnrode angrenzen; 22.) drei Morgen Land, die vom (Loe) herabgehen und an den Weg angrenzen; 23.) drei Morgen unter dem (Forte) das Feld hinauf; 24.) der Stocker im Umfang von anderthalb Morgen; 25.) sieben Beete Land unten an dem Stockacker; 26.) drei Beete Land darunter, die an den Weg angrenzen; 27.) der Acker bei dem breiten (Derbaume) und der Acker, der darunter an den Weg angrenzt, im Umfang von je zwei Morgen; 28.) vier lange Beete entlang des Weges hinauf im Umfang von drei Morgen; 29.) der Hutzacker und ein (Lydichen) dabei und die Wanne, insgesamt vier Morgen; 30.) der Grundacker im Umfang von zwei Morgen; 31.) acht Acker am Zeller Weg; 32.) drei dabei liegende Morgen in drei Stücken; 33.) die breite Wiese, die drei Fuder Heu ergibt; 34.) die Stockwiese, die ein Fuder Heu gibt; 35.) die Steinwegeswiese unter dem (Forte), die zwei Fuder Heu gibt; die zuvor genannten Güter hatte ehemals der verstorbene Richard Zoller [auch Zölner] inne; 36.) die Pfandgüter, die der genannte Richard Zoller innehatte und die unter Umständen von den Belehnten wieder eingelöst werden können, nämlich: 37.) vier Beete Land an dem Weg nahe bei dem Pfad, die einen Umfang von einem Morgen haben; 38.) fünf Beete, die an die Grundwiese angrenzen; 39.) sechs Beete jenseits der Mühle; 40.) vier Morgen Land auf dem (Heymlo) bei der (Mylchseych) und in der Schentz und zwölf Morgen auf dem Steinrade; 41.) das Stück Land in Richtung (Breydenlo) und drei Acker darum, die insgesamt zwölf Morgen oder mehr umfassen sollen; 42.) die (Lautzingewiese), die drei Fuder Heu gibt; 43.) das Wieschen unterhalb des (Fortes); 44.) das (Niderlantwieschen), das nicht ganz ein Fuder Heu gibt; 45.) die Wiese unterhalb (Begker), die ein Fuder Heu gibt; 46.) das Wieschen über Elnrode in der Aue bei (Nolden Forichs) Wiese, das ein (geleyde) Heu gibt; 47.) das Baumgärtchen am Ende von Elnrode; 48.) der Garten zu Romrod, der (Haßel) verliehen worden war; 49.) die Hofstätte im Tal, auf der jetzt die langen Ställe stehen, die bis zum Haus des Johann von (Lauczen) reicht; 50.) eine Hofstätte hinter der Scheune in Richtung des Pfaffen für eine Scheune. Alle zuvor genannten Güter liegen im Tal und Feld zu Romrod und zu Elnrode und werden als Mannlehen vergeben [außer Position 1.].
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinhard Jordan, Brun Jordan
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinhard Jordan, Brun Jordan
Belehnte/r: Reinhard und Brun Jordan, Brüder
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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