Abt Matheus, Prior und Convent des Klosters Salmansweyler bekunden, daß sie dem Erasmus Lendlin, Bürger zu Riefllingen, des Klosters Gütlein zu Riedlingen vor der Stadt gelegen mit folgenden Ackern und Wiesen zu Erblehen gegeben haben: 1 Jauchert Ackers genannt Ruetacker, streckt über Rugkhen auf den Langen Acker, der gen Hewdorff streckt, zwischen Theyß Urichen gen Unlengen wärts und Junker Wilhelms von Stozingen sel. zu Hewdorff Acker gelegen, anderthalb Jauchert am Langen Acker, die gen Hewdorff streckt, sind zwei Hirst zwischen des Junkers von Stotzingen gegen Haltingen hin und Brosi Reyßen und über beide hinweg sich streckend zu den 1 1/2 Jauchert Ackers des Hans Rentz von Hewdorf gen Riedlingen und des Meßners von Hewdorff gen Haltingen; 1 1/2 Jauchert in Grund strecken sich über den Ruggen, liegen an Matheus Braitfeld und Jaoob Kolmayer, beide zu Riedlingen; 1 Jauchert an Semen gen Hewdorf an den 7 Hyrßen an Martin Mayer von Hewdorff und an Jacob Eger, Müller zu Newfra, gelegen; 2 1/2 Jauchert an Veltin Rotter und an des Hospitals zu Riedlingen Äckern gelegen; die Spitzwies im Kreut an Hans Seeger, Bürger zu Riedlingen, gelegen; 1/2 Mannsmahd am Eürchtlin, liegt an Jacob Baur von Newfra und Jacob Umenhofer zu Erißdorf. Das alles hatte vorher Margrets Metzgerin selig, Bürgerin zu Riedlingen, zu Erblehen und wurde von Erasmus Lendlin gekauft. Der Inhaber soll das Gut in gutem Stand halten. Der jährl. Zins beträgt 24 Viertel Vesen, 12 Viertel Hafer, 1 Pfund 2 Schilling Heugeld, alles fällig zu Riedlingen im Haus des Klosters. Der Inhaber kann das Gut verkaufen oder vererben, doch bleibt dem Kloster der Zins sowie ein Gulden Weglöse und ein Gulden Handlohn vorbehalten