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Schwäbische Industrie-Ausstellung zu Ulm, 1871
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 702 Nachlass Dr. Ferdinand von Steinbeis, Präsident der Zentralstelle für Gewerbe und Handel (1807-1893)
Nachlass Dr. Ferdinand von Steinbeis, Präsident der Zentralstelle für Gewerbe und Handel (1807-1893) >> 3. Ausstellungen
1871-1872
Darin: gedruckter Plan der Ausstellungsgebäude und Räumlichkeiten; Grundzüge für Zusammensetzung und Funktionen des Preisgerichts (Druck, beschädigt); Telegramme von Otto Steinbeis; Ankündigung des Besuchs von Dr. Lyon Playfair aus London; Schreiben von Oberbürgermeister Heim wegen der Preisverteilung; Bericht der Zentralstelle über die zu gewährenden Auszeichnungen; Dankschreiben der Königin Olga für die Verleihung der großen Medaille an die unter ihrer Protektion stehende "National-Industrie-Anstalt"; Handschreiben von Minister Wächter über die Verleihung des bayerischen Ordens vom hl. Michael
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.