E 10/N 165 Nachlass Hans-Jacky Merkh (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
E 10/N 165
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen >> E 10: Kleinere Nachlässe
1820-1996
Form und Inhalt: Der Tübinger Hans Merkh (18.02.1930-02.02.2007) war ausgebildeter Buchhändler. Er betrieb in der Collegiumsgasse eine Leihbücherei. Anfang der 1970er-Jahre geriet er dabei in die Mühlen der Justiz, die ihm die Verbreitung jugendgefährdender Schriften zur Last legte. Der vorliegende Bestand enthält seine diesbezüglichen Unterlagen, die einen Einblick in die Sexualmoral der frühen 1970er-Jahre speziell in Tübingen bieten. Er enthält auch Erinnerungsstücke des Jahrgangs 1930/31, ein HJ-Tagebuch, Fotos, den Mitschnitt einer Radiosendung über Merkh und Jazz in Schwaben sowie private Dokumente (Fotoalbum, Zeugnisse, Tagebuch), Unterlagen aus der Leihbücherei, eine Hausakte, Tanzkapelle Hans-Jacky Merkh.
Einige Fotos wurden der Mappe D150/007-090 Merkh in der Fotosammlung zugeordnet.
In die Bibliothek eingereiht wurden:
- Ein Tonband mit Aufnahmen seiner Band "Hans Jacky Merkh Band" 1954 (Signatur Tonb 018)
- ein Buch Julien Lajournade: "Le Courrier dans les camps de concentration : Systeme et role politique 1933-1945" (Signatur H1309/88).
Das Buch "Jubiläumsbuch zum Siebzigsten des Tübinger Jahrgangs 1930/31" - wurde entsorgt da in der Bibliothek schon vorhanden (Signatur M 2600/1930.31/01). Der Nachlass enthielt noch drei VHS-Kassetten. Zwei VHS-Kassetten mit dem Titel "Hölderlin 1993 Tübingen im Turm" hatten je einen Aufkleber der Universität: "Universität Tübingen - Inv. Nr. 018348- Landeseigentum" oder "Universität Tübingen - Inv. Nr. 08323- Landeseigentum" und wurden am 09.07.2019 Herrn Lichtwald (Universität Tübingen, Zentrum für Medienkompetenz)übergeben.
Kulturamtsleiter Wilfried Setzler übergab den Bestand in den Jahren 2009-2021 in mehreren Ablieferungen.
Einige Fotos wurden der Mappe D150/007-090 Merkh in der Fotosammlung zugeordnet.
In die Bibliothek eingereiht wurden:
- Ein Tonband mit Aufnahmen seiner Band "Hans Jacky Merkh Band" 1954 (Signatur Tonb 018)
- ein Buch Julien Lajournade: "Le Courrier dans les camps de concentration : Systeme et role politique 1933-1945" (Signatur H1309/88).
Das Buch "Jubiläumsbuch zum Siebzigsten des Tübinger Jahrgangs 1930/31" - wurde entsorgt da in der Bibliothek schon vorhanden (Signatur M 2600/1930.31/01). Der Nachlass enthielt noch drei VHS-Kassetten. Zwei VHS-Kassetten mit dem Titel "Hölderlin 1993 Tübingen im Turm" hatten je einen Aufkleber der Universität: "Universität Tübingen - Inv. Nr. 018348- Landeseigentum" oder "Universität Tübingen - Inv. Nr. 08323- Landeseigentum" und wurden am 09.07.2019 Herrn Lichtwald (Universität Tübingen, Zentrum für Medienkompetenz)übergeben.
Kulturamtsleiter Wilfried Setzler übergab den Bestand in den Jahren 2009-2021 in mehreren Ablieferungen.
Merkh, Hans-Jacky
0,3 lfd. m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:21 MESZ