F 16 - Schmöle & Comp. (Bestand)
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Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (Archivtektonik) >> F - Firmen
1890-1913
Firmensitz: Menden Branche: Metallwarenindustrie Zu Beginn des 19. Jahrhunderts führte die Fa. Schmöle & Romberg in Iserlohn moderne Verfahren in der Reit- und Fahrgeschirrherstellung ein. Das Unternehmen wurde sukzessive nach Menden verlagert. Dort gründeten Rudolph und Gustav Schmöle 1853 die Fa. R. & G. Schmöle. Die Brüder Schmöle legten 1854 in Menden ein weiteres Werk an, um aus den Werksprodukten am Ort selbst Fertigwaren herstellen zu können. Als Teilhaber der Fa. Schmöle, Wiemann & Co. wählten sie Adolf Wiemann und Friedrich Ostermann. Nach deren Ausscheiden wurde die Firma in Schmöle & Comp. umgewandelt. Das Fertigungsprogramm lehnte sich eng an die Fertigwarenproduktion des Iserlohner Stammhauses Schmöle & Romberg an. Bis 1891 personell verbunden mit R. & G. Schmöle; nach 1860 Spezialisierung auf Armeebedarf; ab 1891 unter Gustav Adolf Schmöle (1866-1944) Erweiterung der Produktpalette. Das Werk wuchs von 130 (1891) auf 1300 Beschäftigte (1943). 2 Geschäftsbücher, 1 Musterbuch Berechnungsbuch (Kosten der Herstellung einzelner Produkte) 1892-1895 Militär-Berechnungsbuch Nr. 4 1912-1913 Musterbuch der Fertigwarenabteilung ca. 1890
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ