Staatliches Forstamt Hechingen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 161/16 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Landwirtschaft und Forsten >> Forstämter >> Staatliches Forstamt Hechingen
1852-1963
Inhalt und Bewertung
Im Zuge einer Bewertungsaktion bei den Staatlichen Forstämtern im Sprengel der Forstdirektion Tübingen 1994/95 wurde auch die Altregistratur - Registraturschicht 1850 - 1955 beim Staatlichen Forstamt Hechingen vom Staatsarchiv Sigmaringen am 23. August 1995 bewertet. Insgesamt lagerten in der Altregistratur des Forstamts knapp 3 lfd.m., von denen 0,5 lfd.m zur Vernichtung freigegeben wurden. Grundlage der Bewertung bildete das 1994/95 zusammen mit der Forstverwaltung erarbeitete Bewertungsmodell (Siehe hierzu: Reinhold Schaal und Jürgen Treffeisen: Zur Bewertung und Aussonderung der Unterlagen der staatlichen Forstämter im Sprengel des Staatsarchivs Sigmaringen, in: Historische Überlieferung aus Verwaltungsunterlagen. Zur Praxis der archivischen Bewertung in Baden-Württemberg, herausgegeben von Robert Kretzschmar, 1997, Verlag W.Kohlhammer Stuttgart, S.275-291).
Die Akten des Forstamts Hechingen wurden im Frühjahr 1997 von Frau Karin Graf im Rahmen eines vierwöchigen Archivpraktikums unter Anleitung des Unterzeichneten verzeichnet.
Der Bestand umfaßt nun 112 Faszikel bei 1,6 lfd.m.
Sigmaringen, im September 1998
gez. Dr. Jürgen Treffeisen
Enthält:
Forstamtsgebäude; Personal; Holznutzung; Hiebsvorschläge, Hiebsnachweisungen, Kulturvorschläge, Kulturnachweisungen; Nebennutzungen; Forstpolizei; Bewirtschaftung der Körperschaftswaldungen, Einzelfälle; Schädigung des Waldes; Wirtschaftspläne.
112 Akten (1,6 lfd.m)
Bestand
Haigerloch BL; Forstamt
Hechingen BL; Forstamt
Weilheim, Hechingen BL; Forstamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ