Friedrich Ginx, kraft römisch-kaiserlicher Autorität öffentlicher Notar und Stadtschreiber in Geisa, bekundet, dass er auf Bitten [wessen?] die im...
Vollständigen Titel anzeigen
1604
1486 April 10
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1561-1570
1563 November 12
Ausfertigung, Pergament, Notarszeichen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum Veneris post Martini anno et cetera 1563
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedrich Ginx, kraft römisch-kaiserlicher Autorität öffentlicher Notar und Stadtschreiber in Geisa, bekundet, dass er auf Bitten [wessen?] die im Folgenden inserierte Urkunde wortwörtlich aus dem Original abgeschrieben, mit seinem Namen unterschrieben und mit seinem Notarszeichen versehen hat. Inserierte Urkunde von 1486 April 10: Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, bekundet, dass er die Männer, die begonnen haben, die ehemaligen Wüstungen im Amt und Gericht Bieberstein oberhalb Gotthards (ober dem Gottharts) erneut zu bebauen, von allen Abgaben (giefft) und Diensten für die kommenden sechs Jahre befreit hat. Nach Ablauf der sechs Jahre sollen sie dem Amt Bieberstein wie die anderen Hintersassen (arme Leute) jährlich sechs Frontage dienen: drei Tage mit dem Pflug und drei mit der Hand. Des Weiteren haben sie den im Gericht Bieberstein üblichen Zehnthafer abzuführen und das übliche Jagdablager (iagerlager) auszurichten. Darüber hinaus werden sie nicht mit Diensten und Abgaben, ausgenommen Folge und Landsteuer, belastet. Andere Rechte und Abgaben von Abt und Kloster, wie etwa Zinsen (abzinsz), bleiben von diesem Rechtsgeschäft unberührt. Ankündigung des Sekretsiegels des Abtes Johann. (Gebenn uff Mantag nach Misericordia Domini nach Cristi geburt im viertzen hundert und im sechs und achzigsten iare). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Der Kuchenmeister Eberhart Hirz hat disen brieff auff die Canzley gelibenn [?])
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedrich Ginx, kraft römisch-kaiserlicher Autorität öffentlicher Notar und Stadtschreiber in Geisa, bekundet, dass er auf Bitten [wessen?] die im Folgenden inserierte Urkunde wortwörtlich aus dem Original abgeschrieben, mit seinem Namen unterschrieben und mit seinem Notarszeichen versehen hat. Inserierte Urkunde von 1486 April 10: Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, bekundet, dass er die Männer, die begonnen haben, die ehemaligen Wüstungen im Amt und Gericht Bieberstein oberhalb Gotthards (ober dem Gottharts) erneut zu bebauen, von allen Abgaben (giefft) und Diensten für die kommenden sechs Jahre befreit hat. Nach Ablauf der sechs Jahre sollen sie dem Amt Bieberstein wie die anderen Hintersassen (arme Leute) jährlich sechs Frontage dienen: drei Tage mit dem Pflug und drei mit der Hand. Des Weiteren haben sie den im Gericht Bieberstein üblichen Zehnthafer abzuführen und das übliche Jagdablager (iagerlager) auszurichten. Darüber hinaus werden sie nicht mit Diensten und Abgaben, ausgenommen Folge und Landsteuer, belastet. Andere Rechte und Abgaben von Abt und Kloster, wie etwa Zinsen (abzinsz), bleiben von diesem Rechtsgeschäft unberührt. Ankündigung des Sekretsiegels des Abtes Johann. (Gebenn uff Mantag nach Misericordia Domini nach Cristi geburt im viertzen hundert und im sechs und achzigsten iare). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Der Kuchenmeister Eberhart Hirz hat disen brieff auff die Canzley gelibenn [?])
Jagdablager: die Pflicht, dem Jagdherrn und dessen Jägern ein Nachtlager zu bereiten und Essen zu reichen sowie Pferde und Hunde mit Futter zu versorgen; vgl. DRW VI, Sp. 341.
Die inserierte Urkunde ist auch als Abschrift überliefert, vgl. StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 8, Nr. 45
Die inserierte Urkunde ist auch als Abschrift überliefert, vgl. StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 8, Nr. 45
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Urkunden (Tektonik)
- Geistliches und weltliches Territorium Fulda (Tektonik)
- Reichsabteiliches / Stiftisches Archiv (Tektonik)
- Reichsabteiliches / Stiftisches Archiv: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] (Bestand)
- Reichsabtei, Stift (Gliederung)
- 1561-1570 (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International