Friedberg, Burg: Matthäus Kardinal von Salzburg; Pfalzgraf Friedrich; Kasimir Markgraf zu Brandenburg; Erard Bischof von Lüttich; Werner Bischof von Trient; NN von Brighton; Gerard de Pleine; Ciprian von Semlein [?], Kanzler ; Jacob Villinger, Schatzmeister; Johann Renner; Niclas Ziegler, Landvogt in Ober- und Nieder-Schwaben; Dr. Gregorius Lamperter, königliche Kommissare und Befehlshaber in Spanien, an Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg: teilen den Empfängern mit, daß Graf Heinrich v. Nassau und Bredau dem König Karl von Spanien zu erkennen gegeben, hat, daß sie [Empfänger] sich dem König gegenüber immer treu und untertänig gezeigt haben, wofür dieser ihnen 500 Rheinische Gulden schicken läßt, die sie zum Bau eines Geschützes oder für bauliche Maßnahmen verwenden sollen.
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Friedberg, Burg: Matthäus Kardinal von Salzburg; Pfalzgraf Friedrich; Kasimir Markgraf zu Brandenburg; Erard Bischof von Lüttich; Werner Bischof von Trient; NN von Brighton; Gerard de Pleine; Ciprian von Semlein [?], Kanzler ; Jacob Villinger, Schatzmeister; Johann Renner; Niclas Ziegler, Landvogt in Ober- und Nieder-Schwaben; Dr. Gregorius Lamperter, königliche Kommissare und Befehlshaber in Spanien, an Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg: teilen den Empfängern mit, daß Graf Heinrich v. Nassau und Bredau dem König Karl von Spanien zu erkennen gegeben, hat, daß sie [Empfänger] sich dem König gegenüber immer treu und untertänig gezeigt haben, wofür dieser ihnen 500 Rheinische Gulden schicken läßt, die sie zum Bau eines Geschützes oder für bauliche Maßnahmen verwenden sollen.
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B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1519 Juni 20, Höchst
Ausf., Papier, 10 als Briefverschluß aufgedr. und gut erh. Sg.
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Commissarien und Gewalthaber König Karls von Spanien teilen dem Burggrafen pp. mit, dass ihnen Seine Majestät auf Vortrag des Grafen Heinrich von Nassaw und Bredaw hin wegen ihrer seitherigen gut kaiserlichen Gesinnung und ihren Wohlverhaltens 500 fl. geschenkt habe, die sie überschicken und die zu einem Geschütz oder Bau verwendet werden möchten
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: die Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: die Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ