Katherina, Äbtissin, und der Konvent des Klosters Klarenthal bekunden, daß sie von Harterade, Berlegen Sohn, eine Gült von 2 Maltern Korn zu Wildsachsen ('Wedelensasen') gekauft haben, die jährlich zwischen den zwei Tagen Unserer Frau (15. Aug. und 8. Sept.) fällig ist und vor die Mauer der Stadt Mainz geliefert werden muß; wenn die Lieferung unterbleibt, kann sich das Kloster nach dem Spruch des Schultheißen oder des Dingmanns an den von Harterad zum Pfand gesetzten und im einzelnen beschriebenen Gütern schadlos halten, die den Herren von Kronberg und denen von Delkenheim zinspflichtig sind.
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Katherina, Äbtissin, und der Konvent des Klosters Klarenthal bekunden, daß sie von Harterade, Berlegen Sohn, eine Gült von 2 Maltern Korn zu Wildsachsen ('Wedelensasen') gekauft haben, die jährlich zwischen den zwei Tagen Unserer Frau (15. Aug. und 8. Sept.) fällig ist und vor die Mauer der Stadt Mainz geliefert werden muß; wenn die Lieferung unterbleibt, kann sich das Kloster nach dem Spruch des Schultheißen oder des Dingmanns an den von Harterad zum Pfand gesetzten und im einzelnen beschriebenen Gütern schadlos halten, die den Herren von Kronberg und denen von Delkenheim zinspflichtig sind.
18, U 37
18 Kloster Klarenthal, Klarissen
Kloster Klarenthal, Klarissen >> Urkunden >> 1301-1400
1348 Januar 13
Original, Pergament, deutsch, nur noch unbedeutendes Siegelbruchstück an Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Dirre brif wart gegeben, da man zalte von godes geburte druzehen hondert iar in dem echt und vierzigesteme iare an dem achtzinden dage
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerhart, Schultheiß und Amtmann zu Wildsachsen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerhart, Fritschen Sohn, Dingmann
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Fritsche, des Schultheißen Bruder
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heilman Rinc
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinze Gyse
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ernst, Dilien Sohn
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Cesteler, Pfarrer zu Wildsachsen
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Sauer 1/3 Nr. 2496
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerhart, Schultheiß und Amtmann zu Wildsachsen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerhart, Fritschen Sohn, Dingmann
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Fritsche, des Schultheißen Bruder
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heilman Rinc
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinze Gyse
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ernst, Dilien Sohn
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Cesteler, Pfarrer zu Wildsachsen
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Sauer 1/3 Nr. 2496
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ