Bürgermeister und Rat zu Ulm entscheiden aufgrund einer Schiedsgerichtsvereinbarung in Streit zwischen Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten, und Ulrich Spän, Bürger zu Ravensburg, betreffend ein Gut in Schlier, das Klaus Rottenhusler, Späns Schwiegervater, von Weingarten zu Lehen hatte, und Schadenersatz für einen Weiherbau. Spän wirft dem Kloster vor, den Schwiegervater durch schwere Haft zu einer für ihn nachteiligen Verschreibung genötigt zu haben, durch die er um seine Rechte aus einem Lehenbrief und dem Spruchbrief des Hans von Homburg kommt.
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Bürgermeister und Rat zu Ulm entscheiden aufgrund einer Schiedsgerichtsvereinbarung in Streit zwischen Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten, und Ulrich Spän, Bürger zu Ravensburg, betreffend ein Gut in Schlier, das Klaus Rottenhusler, Späns Schwiegervater, von Weingarten zu Lehen hatte, und Schadenersatz für einen Weiherbau. Spän wirft dem Kloster vor, den Schwiegervater durch schwere Haft zu einer für ihn nachteiligen Verschreibung genötigt zu haben, durch die er um seine Rechte aus einem Lehenbrief und dem Spruchbrief des Hans von Homburg kommt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1351
B 515 U 1351
Schlierer Amt fasc. 006 n. 21
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1447 Dezember 4 (mentag sant Barbaren tag)
42 x 70,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament fleckig
Aussteller: Bürgermeister und Rat zu Ulm
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Aussteller: Bürgermeister und Rat zu Ulm
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Homburg, Hans von
Rottenhusler, Klaus
Spen, Ulrich
Ravensburg RV; Einwohner
Schlier RV
Schlier RV; Weiher
Ulm UL; Bürgermeister und Rat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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