Dionisius Schultheis, seßhaft zu Rulfingen, verkauft an Kaspar Lörch und Johann Westermair, beide wohnhaft zu Sigmaringen und Pfleger des Spitals daselbst, für 100 Gulden in Münz Landeswährung, deren Empfang er bestätigt, 5 Gulden in Münz jährlichen Zinses, zahlbar am Tag des Apostels Thomas (21. Dezember) aus folgenden Stücken: 1/2 Jauchert im Lawösch (Anlieger: Melchior Walraiff; Gall Oth) 1/2 Jauchert ob dem Dorf (Anlieger: Stephan Walraiffs Erben; Melchior Walraiff) im Steigösch 1 Jauchert im Hofacker (Anlieger: Krauchenwieser Weg; Endris Walraiff) im Börrenösch 1 Jauchert genannt der Creitzacker (Anlieger: Melchior Walraiff; Letz Schulthais) 1/2 Jauchert im Lachenacker (Anlieger: Jos Schulthais; Hans Cäppeler) 1/2 Mannsmahd Wiesen in schönen Wiesen (Anlieger: Wilhelm Schulthais; Melchior Walraiff) 1/2 Mannsmahd an der vorderen Stainwiese (Anlieger: Gasse unter der Pfründwiese von Mengen) 1 Viertel am praiten fürt (Anlieger: Wiese des Heiligen; Spitalsgut) 1 Viertel an der Bichelwiese (Anlieger: Melchior Walraif; Jos Schulthais) 1 Viertel im Weidenriedlin (Anlieger: Melchior Walraiff; Margreth Bauscher) aus seinem gebührenden Teil am Holz in Lauchhaw (Anlieger: Weithart; Spitalsgut) 1/2 Teil an Haus und Hofraite zu Rulfingen (Anlieger: Crista Schluedin; die Straße) Aus fliesen eigenen Gütern, die niemandem versetzt sind, gehen jährlich der Äbtissin von Lindau 4 Viertel 3 Ime Kerne, 4 Schilling Heuzins, an den gnädigen Herrn 4 Eier, 5 1/2 Ime ...und der gewöhnliche Zehnt. Das Gericht zu Rulfingen bekundet, daß die Pfleger mit den taxierten Gütern hinreichend versichert sind. Zu Bürgen setzt der Aussteller Melchior Walraiff und Hans Schulthais, beide zu Rulfingen, die zum Einlager in Sigmaringen verpflichtet werden können