Hanns von Paulstorff(1) zu der Chürn(2), Verweser des Viztumsamtes Herzog Albrechts [IV.] in den Niederlanden, beurkundet das Urteil seiner Räte in der Klage des Hanns Hartmansgrueber gegen den Abt Pauls von Windberg wegen eines Erbrechtes dieses Klosters auf einem Gut zu Diessenpach(1). Der Kläger hatte das Erbrecht von den Erben des verstorbenen Hanns Pentz aus dem Diessenpach(1), nämlich den Geschwistern Katherin, Hanns und Barbara gekauft; der Abt versagte die Zustimmung, nachdem ein viertes Geschwister außer Landes und noch am Leben sei. Das Gut wird dem Kläger zugesprochen und der Abt aufgefordert, diesem ein gnädiger Herr zu sein. S: Vitztumsamt (Sekret).
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Hanns von Paulstorff(1) zu der Chürn(2), Verweser des Viztumsamtes Herzog Albrechts [IV.] in den Niederlanden, beurkundet das Urteil seiner Räte in der Klage des Hanns Hartmansgrueber gegen den Abt Pauls von Windberg wegen eines Erbrechtes dieses Klosters auf einem Gut zu Diessenpach(1). Der Kläger hatte das Erbrecht von den Erben des verstorbenen Hanns Pentz aus dem Diessenpach(1), nämlich den Geschwistern Katherin, Hanns und Barbara gekauft; der Abt versagte die Zustimmung, nachdem ein viertes Geschwister außer Landes und noch am Leben sei. Das Gut wird dem Kläger zugesprochen und der Abt aufgefordert, diesem ein gnädiger Herr zu sein. S: Vitztumsamt (Sekret).
Kloster Windberg Urkunden, BayHStA, Kloster Windberg Urkunden 778
T 16
Kloster Windberg Urkunden
Kloster Windberg Urkunden >> 1401-1500
1499 Mai 15
Fußnoten:
1) Dießenbach (Gde. Obermühlbach, LK Bogen)
1) Dießenbach (Gde. Obermühlbach, LK Bogen)
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegel unter Papierdecke rückw. aufgedruckt (abgefallen).
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Originaldatierung: Geben an mitichen nach Exaudi.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1499
Monat: 5
Tag: 15
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Originaldatierung: Geben an mitichen nach Exaudi.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1499
Monat: 5
Tag: 15
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:32 MESZ