Für und Wider von Transitzonen von Flüchtlingen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/018 A150028/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/018 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2015
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2015 >> November
5. November 2015
Im Bund und in den Ländern wird heftig über das Für und Wider von Transitzonen gestritten. In Baden-Württemberg sprechen sich die Fraktionschefs von CDU und FDP, Wolf und Rülke für solche Zonen aus. Damit könne man den Flüchtlingsstrom besser steuern und begrenzen, argumentieren sie. Die Fraktionschefs von Grünen und SPD, Sitzmann und Schmiedel lehnen solche Zonen ab. Claus Schmiedel nennt die Diskussion um Transitzonen eine Phantomdiskussion. Sie seien nicht praktikabel.70 Prozent aller Flüchtlinge beträten deutschen Boden ohne Papiere und deren Erfassung dauere länger als die von Seehofer anvisierte eine Woche. Edith Sitzmann von den Grünen lehnt Transitzonen ebenfalls ab, weil sie nichts anderes als eine massenhafte Inhaftierung von Flüchtlingen seien. Am Abend trifft sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Nach dem Koalitions - Spitzentreffen und vor der Ministerpräsidentenrunde
Heidelberger Drehkreuz - Alternative zu Transitzonen?
Stichwort: Warum gibt es so wenig Abschiebungen?
Das Abschiebe- Konzept von Innenminister Gall
Nach dem Koalitions - Spitzentreffen und vor der Ministerpräsidentenrunde
Heidelberger Drehkreuz - Alternative zu Transitzonen?
Stichwort: Warum gibt es so wenig Abschiebungen?
Das Abschiebe- Konzept von Innenminister Gall
0'26
Audio-Visuelle Medien
Schell, Thomas; Arzt
Seidenspinner, Rüdiger; Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Baden-Württemberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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