Halder, Franz (Generaloberst) (Bestand)
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BArch N 220
call number: N 220
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> H
1885-1972
Geschichte des Bestandsbildners: Generaloberst Franz Halder
Lebensdaten
30.06.1884 geboren in Würzburg als Sohn des kgl. bayerischen Generalmajors Max Halder
02.04.1972 gestorben in Aschau/Chiemgau
Werdegang
14.07.1902 Eintritt in das 3. Bayer. Feldartillerie-Rgt., München
01.03.1903-1904 Ausbildung an der Kriegsschule, München
09.03.1904 Leutnant
01.10.1906-31.07.1907 Bayerische Artillerieschule, München
01.10.1911-1914 Bayerische Kriegsakademie, München
07.03.1912 Oberleutnant
07.04.1912 Dolmetscherprüfung im Französischen
02.08.1914 Ordonanzoffizier
1914-1918 Bayerischer Generalstab, Generalstabsoffizier der 6., später 5. Infanterie-Division und im Heeresgruppenkommando Kronprinz Rupprecht
09.08.1915 Hauptmann
20.12.1918 Adjutant in Abwicklungsstellen des bayerischen Generalstabes
25.03.1919 Bayerisches Kriegsministerium (Armee-Abteilung)
01.10.1919 Reichswehrministerium (Ausbildungsabteilung)
17.08.1920 Generalstabsoffizier bei der Stadtkommandantur München
01.10.1920 Taktiklehrer für den Generalstabsnachwuchs beim Wehrkreiskommando VII (München)
01.10.1923 Chef der 4. Batterie (Hochgebirge) Landsberg/Lech des 7. Artillerie-Rgt.
01.03.1924 Major
01.12.1925 Leiter der Generalstabsausbildung im Wehrkreiskommando VII
01.02.1929 Oberstleutnant
16.03.1929 Gruppenleiter II und I der Abteilung T-4
01.10.1931 Chef des Stabes Wehrkreiskommando VI (Münster)
01.12.1931 Oberst
01.10.1934 Generalmajor
01.10.1934 Leiter der 7. Artillerie-Division
15.10.1935 Kommandeur der 7. Infanterie-Division, München
01.08.1936 Generalleutnant
07.11.1936 Leiter des Manöverstabes für das Wehrmachtsmanöver 1937 im Generalstab des Heeres
12.10.1937 Oberquartiermeister II (Ausbildung) im Generalstab des Heeres
01.02.1938 General der Artillerie
10.02.1938 Oberquartiermeister I (Operation) im Generalstab des Heeres
01.09.1938 Chef des Generalstabes des Heeres
19.07.1940 Generaloberst
24.09.1942 Ausscheiden aus dem Amt (Versetzung in die Führerreserve des OKH)
31.01.1945 Verabschiedung
Auszeichnungen
14.09.1914 Eisernes Kreuz 2. Klasse
15.12.1914 Bayer. Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Schwertern
22.12.1915 Eisernes Kreuz 1. Klasse
08.04.1917 Sächsisches Ritterkreuz 1. Klasse des Albrechtordens mit Schwertern
06.02.1918 Österreichisches Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit der Kriegsdekoration 3. Klasse
02.10.1918 Kreuz der Ritter des königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern
15.12.1934 Bayerisches Ehrenkreuz für Frontkämpfer
21.11.1938 Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1918
19.05.1939 Stern des Ehrenzeichens des Deutschen Roten Kreuzes
22.05.1939 Medaille zur Erinnerung an den 01. Oktober 1939
01.06.1939 Orden der jugoslawischen Krone 1. Klasse
(09.08.)1939 Großkreuz des Ordens der Weißen Rose von Finnland
21.11.1939 Medaille zur Erinnerung an die Heimkehr des Memellandes
27.08.1940 Großkreuz mit Großband des Ordens der italienischen Krone
25.03.1941 Finnisches Freiheitskreuz 1. Klasse mit Schwertern, Stern und Eichenlaub
31.05.1941 Großkreuz des ungarischen Verdienstordens
01.01.1941 Großes spanisches Militärverdienstkreuz mit weißem Abzeichen
15.07.1941 Bulgarischer St. Alexanderorden 1. Klasse mit Schwertern
16.01.1942 Slowakisches Kriegssiegerkreuz 1. Klasse
12.08.1943 Japanischer Orden des Heiligen Schatzes 1. Klasse
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand umfasst v.a.: Persönliche Papiere; Unterlagen aus der Tätigkeit als Chef des Stabes im Wehrkreis VI (Münster) (1936) und zum Diensttagebuch als Chef des Generalstabes des Heeres (1938-1942);Tagebücher und andere Unterlagen aus der Tätigkeit als Leiter der Operational History (German) Section der amerikanischen Historical Division; privater Schriftwechsel ab 1945.
Zitierweise: BArch N 220/...
Lebensdaten
30.06.1884 geboren in Würzburg als Sohn des kgl. bayerischen Generalmajors Max Halder
02.04.1972 gestorben in Aschau/Chiemgau
Werdegang
14.07.1902 Eintritt in das 3. Bayer. Feldartillerie-Rgt., München
01.03.1903-1904 Ausbildung an der Kriegsschule, München
09.03.1904 Leutnant
01.10.1906-31.07.1907 Bayerische Artillerieschule, München
01.10.1911-1914 Bayerische Kriegsakademie, München
07.03.1912 Oberleutnant
07.04.1912 Dolmetscherprüfung im Französischen
02.08.1914 Ordonanzoffizier
1914-1918 Bayerischer Generalstab, Generalstabsoffizier der 6., später 5. Infanterie-Division und im Heeresgruppenkommando Kronprinz Rupprecht
09.08.1915 Hauptmann
20.12.1918 Adjutant in Abwicklungsstellen des bayerischen Generalstabes
25.03.1919 Bayerisches Kriegsministerium (Armee-Abteilung)
01.10.1919 Reichswehrministerium (Ausbildungsabteilung)
17.08.1920 Generalstabsoffizier bei der Stadtkommandantur München
01.10.1920 Taktiklehrer für den Generalstabsnachwuchs beim Wehrkreiskommando VII (München)
01.10.1923 Chef der 4. Batterie (Hochgebirge) Landsberg/Lech des 7. Artillerie-Rgt.
01.03.1924 Major
01.12.1925 Leiter der Generalstabsausbildung im Wehrkreiskommando VII
01.02.1929 Oberstleutnant
16.03.1929 Gruppenleiter II und I der Abteilung T-4
01.10.1931 Chef des Stabes Wehrkreiskommando VI (Münster)
01.12.1931 Oberst
01.10.1934 Generalmajor
01.10.1934 Leiter der 7. Artillerie-Division
15.10.1935 Kommandeur der 7. Infanterie-Division, München
01.08.1936 Generalleutnant
07.11.1936 Leiter des Manöverstabes für das Wehrmachtsmanöver 1937 im Generalstab des Heeres
12.10.1937 Oberquartiermeister II (Ausbildung) im Generalstab des Heeres
01.02.1938 General der Artillerie
10.02.1938 Oberquartiermeister I (Operation) im Generalstab des Heeres
01.09.1938 Chef des Generalstabes des Heeres
19.07.1940 Generaloberst
24.09.1942 Ausscheiden aus dem Amt (Versetzung in die Führerreserve des OKH)
31.01.1945 Verabschiedung
Auszeichnungen
14.09.1914 Eisernes Kreuz 2. Klasse
15.12.1914 Bayer. Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Schwertern
22.12.1915 Eisernes Kreuz 1. Klasse
08.04.1917 Sächsisches Ritterkreuz 1. Klasse des Albrechtordens mit Schwertern
06.02.1918 Österreichisches Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit der Kriegsdekoration 3. Klasse
02.10.1918 Kreuz der Ritter des königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern
15.12.1934 Bayerisches Ehrenkreuz für Frontkämpfer
21.11.1938 Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1918
19.05.1939 Stern des Ehrenzeichens des Deutschen Roten Kreuzes
22.05.1939 Medaille zur Erinnerung an den 01. Oktober 1939
01.06.1939 Orden der jugoslawischen Krone 1. Klasse
(09.08.)1939 Großkreuz des Ordens der Weißen Rose von Finnland
21.11.1939 Medaille zur Erinnerung an die Heimkehr des Memellandes
27.08.1940 Großkreuz mit Großband des Ordens der italienischen Krone
25.03.1941 Finnisches Freiheitskreuz 1. Klasse mit Schwertern, Stern und Eichenlaub
31.05.1941 Großkreuz des ungarischen Verdienstordens
01.01.1941 Großes spanisches Militärverdienstkreuz mit weißem Abzeichen
15.07.1941 Bulgarischer St. Alexanderorden 1. Klasse mit Schwertern
16.01.1942 Slowakisches Kriegssiegerkreuz 1. Klasse
12.08.1943 Japanischer Orden des Heiligen Schatzes 1. Klasse
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand umfasst v.a.: Persönliche Papiere; Unterlagen aus der Tätigkeit als Chef des Stabes im Wehrkreis VI (Münster) (1936) und zum Diensttagebuch als Chef des Generalstabes des Heeres (1938-1942);Tagebücher und andere Unterlagen aus der Tätigkeit als Leiter der Operational History (German) Section der amerikanischen Historical Division; privater Schriftwechsel ab 1945.
Zitierweise: BArch N 220/...
Halder, Franz, 1884-1972
271 Aufbewahrungseinheiten; 6,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 2 (OKH/Generalstabes des Heeres)
N 124 Nachlass Rohowsky, Johannes (Oberst)
Personalakten:
PERS 6/28 und PERS 6/299779
Amtliche Druckschriften: Franz Halder, Hitler als Feldherr. Der ehemalige Chef des Generalstabes des Heeres berichtet die Wahrheit, München 1949.
Literatur: Christian Hartmann, Halder. Hitlers Generalstabschef 1938-1942, Paderborn 1991. Klaus Jürgen Müller, Das Heer und Hitler. Armee und nationmalsozialistisches Regime 1933-1940, Stuttgart 1969. Heidemarie Gräfin von Schall-Riaucour, Aufstand und Gehorsam. Offizierstum und Generalstab im Umbruch. Leben und Wirken von Generaloberst Franz Halder, Generalstabschef 1938-1942, Wiesbaden 1972. Gerd R. Ueberschär, Generaloberst Franz Halder. Generalstabschef, Gegner und Gefangener Hitlers, Göttingen 1991. Bernd Wegner, Erschriebene Siege. Franz Halder, die "Historische Division" und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes, in: Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. Festschrift für Klaus-Jürgen Müller. Hrsg. von Ernst Willi Hansen, Gerhard Schrieber und Bernd Wegner, München 1995, S. 287-302.
Edition: Generaloberst Franz Halder: Kriegstagebuch. Tägliche Aufzeichnungen des Chefs des Generalstabes 1939-1942. Bearbeitet von Hans-Adolf Jacobsen in Verb. mit Alfred Philippi, 3 Bde., Stuttgart 1962-1964.
RH 2 (OKH/Generalstabes des Heeres)
N 124 Nachlass Rohowsky, Johannes (Oberst)
Personalakten:
PERS 6/28 und PERS 6/299779
Amtliche Druckschriften: Franz Halder, Hitler als Feldherr. Der ehemalige Chef des Generalstabes des Heeres berichtet die Wahrheit, München 1949.
Literatur: Christian Hartmann, Halder. Hitlers Generalstabschef 1938-1942, Paderborn 1991. Klaus Jürgen Müller, Das Heer und Hitler. Armee und nationmalsozialistisches Regime 1933-1940, Stuttgart 1969. Heidemarie Gräfin von Schall-Riaucour, Aufstand und Gehorsam. Offizierstum und Generalstab im Umbruch. Leben und Wirken von Generaloberst Franz Halder, Generalstabschef 1938-1942, Wiesbaden 1972. Gerd R. Ueberschär, Generaloberst Franz Halder. Generalstabschef, Gegner und Gefangener Hitlers, Göttingen 1991. Bernd Wegner, Erschriebene Siege. Franz Halder, die "Historische Division" und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes, in: Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. Festschrift für Klaus-Jürgen Müller. Hrsg. von Ernst Willi Hansen, Gerhard Schrieber und Bernd Wegner, München 1995, S. 287-302.
Edition: Generaloberst Franz Halder: Kriegstagebuch. Tägliche Aufzeichnungen des Chefs des Generalstabes 1939-1942. Bearbeitet von Hans-Adolf Jacobsen in Verb. mit Alfred Philippi, 3 Bde., Stuttgart 1962-1964.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ