Wasser- und Schifffahrtsamt Brake (Bestand)
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NLA OL, Rep 680 BRA
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Staatliches Archivgut, Neuere Bestände >> 2.2 Bau / Wasser / Verkehr
1887-1955
Enthält: Innere Organisation und Aufgaben 1926-1952 (6); Personalwesen, Stellenpläne 1914-1944 (3); Haushalts- und Kassenwesen 1919-1973 (8); Berichte und Statistiken 1916-1945 (7); Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen und Organisationen 1930-1978 (3); Schifffahrtspolizeiliche Genehmigungen 1899-1939 (5); Verträge, Gerichtssachen, Streitigkeiten 1924-1932 (3); Binnenschifffahrt 1934-1944 (2); Fahrwassersicherheit 1906-1968 (22); Seeverkehrsüberwachung, Pegel, Leuchtfeuer 1898-1978 (28); Weserufer, Deichwesen 1890-1977 (18); Schiffsunglücke, Wracks (nicht belegt); Hafensachen Brake 1887-1978 (11); Hafensachen Nordenham 1922-1977 (3); andere Häfen 1933-1966 (6); Schiffe und Gerätschaften des WSA 1925-1955 (11); Küsten- und Umweltschutz 1922-1976 (4); geologische, meteorologische Beobachtungen 1928-1929 (2).
Beschreibung: Rep 680 BRA Wasser- und Schifffahrtsamt Brake
Zeit: 1863-1978
Geschichte des Bestandsbildners: Als Vorläuferinstitution des Wasser- und Schifffahrtamtes Brake ist das ehemalige Wasserstraßenamt Brake anzusehen. Das Wasserstraßenamt Brake war eine per Gesetz vom 5. Dezember 1868 geschaffene oldenburgische Landesbehörde, die mit dem Übergang der Schifffahrtstraßen an das Reich zum 1. April 1921 erhalten blieb. Zum 1. November 1949 wurden die Wasserstraßenämter in Wasser- und Schifffahrtsämter umbenannt. Das Braker Wasser- und Schifffahrtsamt war zuständig für den Seeschiff- und Binnenschiffverkehr im niedersächischen Teil der Unterweser ab Landesgrenze Bremen. 1954 bezog es in Brake in der Hinrich-Schnitger-Straße ein neues Verwaltungsgebäude, das wegen des turmartigen Aufbaus auch Schifferkirche genannt wurde. Im Rahmen einer Verwaltungsreorganisation im Bundesverkehrsministerium in Bonn wurde zum 1. Februar 1978 das Wasser- und Schifffahrtsamt Brake aufgelöst. Seine Kompetenzen gingen an das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven, teils auch an das Bremer Wasser- und Schifffahrtsamt über. Die Zuständigkeitsgrenze verläuft bis heute im Bereich der Stadt Elsfleth.
Findmittel: Erschließung: Archivdatenbank
Angesichts der Kompetenzaufteilung zwischen den Wasser- und Schifffahrtsämtern Bremen und Wilhelmshaven ist bei Forschungsarbeiten auch das Staatsarchiv Bremen zu befragen.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Rep 680 BRA Wasser- und Schifffahrtsamt Brake
Zeit: 1863-1978
Geschichte des Bestandsbildners: Als Vorläuferinstitution des Wasser- und Schifffahrtamtes Brake ist das ehemalige Wasserstraßenamt Brake anzusehen. Das Wasserstraßenamt Brake war eine per Gesetz vom 5. Dezember 1868 geschaffene oldenburgische Landesbehörde, die mit dem Übergang der Schifffahrtstraßen an das Reich zum 1. April 1921 erhalten blieb. Zum 1. November 1949 wurden die Wasserstraßenämter in Wasser- und Schifffahrtsämter umbenannt. Das Braker Wasser- und Schifffahrtsamt war zuständig für den Seeschiff- und Binnenschiffverkehr im niedersächischen Teil der Unterweser ab Landesgrenze Bremen. 1954 bezog es in Brake in der Hinrich-Schnitger-Straße ein neues Verwaltungsgebäude, das wegen des turmartigen Aufbaus auch Schifferkirche genannt wurde. Im Rahmen einer Verwaltungsreorganisation im Bundesverkehrsministerium in Bonn wurde zum 1. Februar 1978 das Wasser- und Schifffahrtsamt Brake aufgelöst. Seine Kompetenzen gingen an das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven, teils auch an das Bremer Wasser- und Schifffahrtsamt über. Die Zuständigkeitsgrenze verläuft bis heute im Bereich der Stadt Elsfleth.
Findmittel: Erschließung: Archivdatenbank
Angesichts der Kompetenzaufteilung zwischen den Wasser- und Schifffahrtsämtern Bremen und Wilhelmshaven ist bei Forschungsarbeiten auch das Staatsarchiv Bremen zu befragen.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
2,9; 142 Verzeichnungseinheiten (Stand Februar 2013)
Bestand
Literatur: Hans Schauberger, Schifffahrts- und Ausbauprobleme der Unterweser, der unteren Hunte und des Küstenkanals, in: Oldenburger Jahrbuch 65 (1970), S. 105-124; 25 Jahre - 1947-1972 - Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven, Wilhelmshaven 1972; Stefan Hartmann, Studien zur oldenburgischen Seeschiffahrt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, in: Hansische Geschichtsblätter 94 (1976), S. 38-80; Albecht Eckhardt (u.a.), Brake. Geschichte der Seehafenstadt an der Unterweser, Oldenburg 1981; Klaus Lampe, Wirtschaft und Verkehr im Landesteil Oldenburg von 1800 bis 1945, in: Albrecht Eckhardt/Heinrich Schmidt (Hg.), Geschichte des Landes Oldenburg, 4. Aufl. Oldenburg 1993, S. 709 ff.; Jahresberichte der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest, Aurich 1991-1997.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 10:42 AM CEST