3/8 [fol. 225'ff]: 1667 Juni 21 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXVII
Enthält: Anwesend: Prorektor Lauterbach, Wagner, Raith, Osiander, Frommann, Gravius, Bardili, Metzger, Cellarius, Caldenbach, Möglin [Mögling]; 1.) Erlass der Weinsteuer (Bürgermeister Bauer) [UAT 3/8, Bl. 225']; 2.) Verkauf des Dinkels von Weil im Dorf [UAT 3/8, Bl. 225']; 3.) Zehntverleihung in Brackenheim durch den dortigen Vogt, in Sindelfingen durch Raith und Frommann, auf der Alb durch Bardili. [UAT 3/8, Bl. 226]; 4.) Konfirmation des Pedellen David Reuchlin [Reichling] (Anm. 1) und dessen mit dem alten Pedellen Meysel [Meyßel] (Anm. 2) gemeinsame Besoldung. [UAT 3/8, Bl. 226]; 5.) Finanzielle Anerkennung an die Visitatoren, deren Sekretär und Schreiber. [UAT 3/8, Bl. 226']; 6.) Verwendung des Getreides in Tübingen und Sindelfingen. [UAT 3/8, Bl. 226']; 7.) Anweisung an Hugo Maurique (Anm. 3) zur Befolgung der der Senatsbeschlüsse und Verbot von Eingriffen in Rechte des Johann Burckgard Rümelin (Anm. 4). [UAT 3/8, Bl. 226']; 8.) Befreiung der Professoren von nachmittäglicher Vorlesung bei vormittäglicher Senatssitzung. [UAT 3/8, Bl. 226'f]; 9.) Zimmervermietung im neuen Stipendium. (Sekretär Hoffmann). [UAT 3/8, Bl. 227]; Anm. 1: Reuchling [Reichling]: MUT 24455; MUT 24496. Anm. 2: Meysel [Meyßel]: MUT 22158. Anm. 3: Hugo Maurique: MUT 22789; MUT 22850; MUT 23208; MUT 23362; MUT 23968. Anm. 4: Johann Burckgard Rümelin: MUT 22935; MUT 25157.
Akte
Acta Senatus, Bd. XXVII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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