Öttingen-Wallerstein, Fürsten von Feststellung der staatsrechtlichen Verhältnisse
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 156 Bü 351
[Kasten] A [Fach] 17
Adel III, I, 57
E 156 Bund 57
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 156 Ministerium des Innern: Adelssachen
Ministerium des Innern: Adelssachen >> 2. Einzelfälle (nach Familiennamen geordnet) >> 2.15 Anfangsbuchstabe O
(1397-1801, 1831), 1847-1906
Enthält u. a.: Entschädigung der Standesherrschaft Öttingen-Wallerstein für die Entziehung von Gefällen und nutzbaren Rechten (1847);Forderung nach Bildung eines von den Oberämtern Neresheim und Ellwangen abgetrennten Oberamtsbezirks durch das Haus Öttingen-Wallerstein; Besitzungen des Fürsten von Öttingen-Spielberg und deren Abtretung an den Staat (1848); Finanzausgleich mit Öttingen-Wallerstein (1856); Bekanntmachung der Öttingen-Wallersteinischen Hausgesetze und des Hausgesetzes für das fürstliche Gesamthaus Öttingen in Württemberg (1900); Entlassung des Fürsten Karl von Öttingen-Wallerstein aus der württembergischen Staatsangehörigkeit (1905/06)
Darin:
01. "Promemoria die Gränze und die Gerichtsstatistik des unter Königlich Württembergischer Hoheit stehenden Theiles des Fürstenthums Oettingen-Wallerstein betreff[en]d" (mit einer historischen Einleitung); Beilage (Lit. A) zum Schreiben des Prinzen Karl von Öttingen-Wallerstein vom 24. Juli 1847;
02. Übersichtskarte der Oberamts-, Gemeinde- und Markungsgrenzen des Oberamts Ellwangen, 1829, 46 x 80 cm, 16 000 Fuß = 6,4 cm, entspricht ca. 1 : 70 500, nach Nordosten ausgerichtet, Papier, gedruckte Inselkarte mit nachträglicher Ausmalung und handschriftlicher Legende: Fürstlich-Öttingen-Wallersteinische Gebietsgrenze, Öttingen-Spielberg, "unmittelbare Orte", "Fürstlich Taxis'scher Bezirk";
03. Regierungsblatt Nr. 48 vom 29. Novon 1900 (gedruckt);
04. Abschrift einer Urkunde König Wenzels vom 1. Novon 1397 ("gegeben zu Nürnberg an aller heiligen Tage") 1397;
05. Abschrift einer Urkunde König Wenzel vom 4. Okt. 1399 ("gegeben "zu Bettleren St. Francisci Tag");
06. Abdruck eines Privilegs von König Sigismund, 1419 aus dem Jahre 1655;
07. Abschrift einer Urkunde König Sigismunds vom 12. Juli 1418 ("gegeben zu Hagenau" nächsten Zinstags vor S[an]ct Margarethen Tag");
08. Auszug aus dem "Compilationslibell" von 1663 (Beschreibung der Reichsgrafschaft Öttingen-Wallerstein);
09. Auszüge aus den Lagerbüchern der Jahre 1793, 1799 und 1801 (in den Jahren 1831, 1846 und 1847 angefertigt);
10. Abschriften von Verträgen zwischen Öttingen und der Reichsstadt Bopfingen über das Landgericht und Strafen vom 29. Juni 1522, 18. Apr. 1533, 29. Sept. 1575 und 15. Dez. 1582;
11. Abschriften von Verträgen zwischen Öttingen und der Reichsstadt Nördlingen vom 4. März 1535, 8. Mai 1573;
12. Abschrift des Vertrags zwischen Öttingen-Wallerstein und dem Kloster Kaisheim ("Kaisersheim"); vom 24. Jan. 1725;
13. Auszug aus der Abschrift Hauptvergleichs zwischen Öttingen und Neresheim vom 1. Okt. 1764;
14. Abschrift des Vertrags zwischen Wallerstein und Württemberg (Stuttgart, 27. Mai 1756)
Darin:
01. "Promemoria die Gränze und die Gerichtsstatistik des unter Königlich Württembergischer Hoheit stehenden Theiles des Fürstenthums Oettingen-Wallerstein betreff[en]d" (mit einer historischen Einleitung); Beilage (Lit. A) zum Schreiben des Prinzen Karl von Öttingen-Wallerstein vom 24. Juli 1847;
02. Übersichtskarte der Oberamts-, Gemeinde- und Markungsgrenzen des Oberamts Ellwangen, 1829, 46 x 80 cm, 16 000 Fuß = 6,4 cm, entspricht ca. 1 : 70 500, nach Nordosten ausgerichtet, Papier, gedruckte Inselkarte mit nachträglicher Ausmalung und handschriftlicher Legende: Fürstlich-Öttingen-Wallersteinische Gebietsgrenze, Öttingen-Spielberg, "unmittelbare Orte", "Fürstlich Taxis'scher Bezirk";
03. Regierungsblatt Nr. 48 vom 29. Novon 1900 (gedruckt);
04. Abschrift einer Urkunde König Wenzels vom 1. Novon 1397 ("gegeben zu Nürnberg an aller heiligen Tage") 1397;
05. Abschrift einer Urkunde König Wenzel vom 4. Okt. 1399 ("gegeben "zu Bettleren St. Francisci Tag");
06. Abdruck eines Privilegs von König Sigismund, 1419 aus dem Jahre 1655;
07. Abschrift einer Urkunde König Sigismunds vom 12. Juli 1418 ("gegeben zu Hagenau" nächsten Zinstags vor S[an]ct Margarethen Tag");
08. Auszug aus dem "Compilationslibell" von 1663 (Beschreibung der Reichsgrafschaft Öttingen-Wallerstein);
09. Auszüge aus den Lagerbüchern der Jahre 1793, 1799 und 1801 (in den Jahren 1831, 1846 und 1847 angefertigt);
10. Abschriften von Verträgen zwischen Öttingen und der Reichsstadt Bopfingen über das Landgericht und Strafen vom 29. Juni 1522, 18. Apr. 1533, 29. Sept. 1575 und 15. Dez. 1582;
11. Abschriften von Verträgen zwischen Öttingen und der Reichsstadt Nördlingen vom 4. März 1535, 8. Mai 1573;
12. Abschrift des Vertrags zwischen Öttingen-Wallerstein und dem Kloster Kaisheim ("Kaisersheim"); vom 24. Jan. 1725;
13. Auszug aus der Abschrift Hauptvergleichs zwischen Öttingen und Neresheim vom 1. Okt. 1764;
14. Abschrift des Vertrags zwischen Wallerstein und Württemberg (Stuttgart, 27. Mai 1756)
Innenministerium
1 Bü (7 cm), Qu. 68-171
Archivale
Bettleren (Tschechien ?)
Bopfingen AA
Ellwangen (Jagst) AA; Oberamt
Hagenau = Haguenau, Dép. Bas-Rhin [F]
Ingolstadt IN
Neresheim AA; Kloster
Neresheim AA; Oberamt
Nördlingen DON
Nürnberg N
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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