Untersuchung gegen die stud. phil. Franz Theodor Oehler und Konsorten wegen Beleidigung eines Postbeamten und Ruhestörung in der Post-Passagierstube
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UG 129
O 2
Sortierung: 01305
0.1.3. Universitätsgericht
Universitätsgericht >> 03. Processualia >> 03.01. Universitätsangehörige >> 03.01.02. Disciplinaria >> 03.01.02.03. Injurien
März - Mai 1840
Enthält u.a.: Weitere Angeklagte: stud. med. Hermann Ferdinand Rosenthal, stud. med. Otto Hermann Brauer, stud. med. Hans Ludolph Carl Friedrich Wilhelm Kirchner, stud. med. Peter Heinrich Wilhelm Klostermeyer, stud. jur. Justus Friedrich Conrad Eugen Seemann, stud. theol. Heinrich Linde. - Anzeigen: Pedell Fischer (23. März 1840), Postamt (23. März 1840). - Vernehmungen von: Wagenmeister Ludwig Schmidt, Charlotte Bartholdy, Carl Taege (24. März 1840), Charlotte Bartholdy, Carl Taege, stud. phil. Franz Theodor Oehler (25. März 1840), stud. med. Hans Ludolph Carl Friedrich Wilhelm Kirchner, stud. med. Otto Hermann Brauer, stud. theol. Heinrich Linde (26. März 1840), stud. med. Hermann Ferdinand Rosenthal, stud. jur. Justus Friedrich Conrad Eugen Seemann, stud. med. Peter Heinrich Wilhelm Klostermeyer (27. März 1840). - Anschlag am Schwarzen Brett betr. Verwarnung der Studenten (Abschrift). - Verhandlung, darin: Vereidigung der Zeugen Charlotte Bartholdy und Carl Taege (13. Apr. 1840). - Erkenntnis (13. Apr. 1840). - Strafe: Karzer.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:26 MEZ