Akten des Landgrafen Philipp sowie des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit der Gräfin-Witwe Anna; den Grafen Wolrad II., Johann I., Philipp IV. und V.; der Gemeinde Niederurff; dem Landdrosten in Westfalen Graf Bernhard von Nassau; dem Rentschreiber in Wolfhagen Anton (Thöniges) Selckes; dem Amtmann zu Landau; den Brüdern Heinrich, Leo und Johann v. Löwenstein. - Dabei: Schreiben des Grafen Bernhard von Nassau an Jost v. Grafschaft
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Akten des Landgrafen Philipp sowie des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit der Gräfin-Witwe Anna; den Grafen Wolrad II., Johann I., Philipp IV. und V.; der Gemeinde Niederurff; dem Landdrosten in Westfalen Graf Bernhard von Nassau; dem Rentschreiber in Wolfhagen Anton (Thöniges) Selckes; dem Amtmann zu Landau; den Brüdern Heinrich, Leo und Johann v. Löwenstein. - Dabei: Schreiben des Grafen Bernhard von Nassau an Jost v. Grafschaft
3, 2994
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.131 Waldeck
1545-1548
Enthält: 1545 Februar, März. Irrung der Gräfin Anna von Waldeck mit Friedrich v. Twiste. Graf Wolrad ist verhindert, an der Hochzeit der Landgräfin Anna teilzunehmen
Enthält: April, Mai. Die Gemeinde (Nieder-) Urff beklagt sich beim Landgrafen über ihre tauschweise Abtretung durch Graf Philipp IV. an die Herren v. Löwenstein. Ein Schreiben des Eitel Wolff v. Gudenberg wird an Graf Philipp IV. übersandt. Irrung zwischen den Gemeinden Freienhagen und Ippinghausen wegen einiger Wiesen an der Elbe. Lehensherrlicher Konsens des Landgrafen zur Bewittumung der Gemahlin Graf Wolrads II
Enthält: Juli - September. Klage des Meinolf Hake von Wolfhagen gegen Jost v. Grafschaft wegen des Hofes zu Widinchusen; (Ehemals Hof westlich Goddelsheim, Kreis Waldeck.) der Landdrost in Westfalen betrachtet sich als zuständig für die Entscheidung; Aufzeichnung des H. Nellen über eine Schiedshandlung zu Korbach. Irrung zwischen der Gräfin Anna und Friedrich v. Twiste. Der Tausch des Dorfes Niederurff an die Herren v. Löwenstein. Protokoll über die Verhandlungen zwischen Hessen und Waldeck wegen Weidelbergs und Fürstenecks. Nr. 754, 2501
Enthält: Oktober. Der Landgraf bittet, den Zuzug von Kriegsvolk aus den Oberlanden für Herzog Heinrich von Braunschweig zu verhindern. Kundschaft über Herzog Heinrich. Gräfin-Witwe Anna bittet, ihr Dr. Walter zur Mitteilung einer geheimen Nachricht zuzusenden
Enthält: Dezember - 1546 April. Siehe Nr. 863, 864. 892
Enthält: 1546 Juni, Juli. Werbungen des Franz v. Dalwig; er soll sich in Kassel stellen. Reiterbestellung des Heinrich v. Bernighausen (Bernickhusen) und Truppenansammlung im Stifte Minden. Siehe Nr. 24
Enthält: September, Oktober. Der Landgraf ersucht die Grafen, 200 Mann für die Festung Ziegenhain bereit zu halten. Achtung auf desertierende Knechte. Einladung der Grafen von Waldeck zur Besprechung nach Korbach. Waldeck wird durch die bei Fritzlar zusammengezogenen Truppen beschwert. Grenzirrung zwischen den Orten Viesebeck und Lütersheim. Prozeß gegen Werner Hunderstund und Jakob v. Radehausen (Rothausen) wegen Brandschatzung im Dorfe Niederklein
Enthält: 1547 Februar - April. Die Grafen von Waldeck sowie die waldeckische Ritterschaft und die Städte bitten um Schutz und Rat in der bedrohlichen Lage: Versammlung von Kriegsvolk im Stifte Münster, Einnahme der Grafschaften Lippe, Tecklenburg und Rietberg im Namen des Kaisers. Kaiserliche Truppen unter dem Befehl des Obersten Andreas Bockmor unterstützen die Ansprüche der Herren v. Büren auf die an Waldeck verpfändete Grafschaft Düdinghausen
Enthält: Nr. 3012. Kundschaften über die feindlichen Truppen, Abwehrmaßnahmen, gemeinsames Vorgehen mit der Stadt Soest. Vgl. Nr. 929
Enthält: Ohne Datum (1547 Frühjahr?). Klage der Witwe Anna v. Twiste gegen die Gräfin-Witwe Anna
Enthält: Juni - September. Graf Wolrad läßt sich auf dem Landtage zu Kassel vertreten; Bewilligung einer Steuer, um den Frieden zu erlangen. Aufzeichnung Jakob Lersners über seine Gesandtschaft bei den waldeckischen Grafen wegen Beteiligung an der Steuer; waldeckischer Landtag zu Sachsenhausen; Niederschrift über die Verhandlung mit den waldeckischen Gesandten. Einfall des Kriegsvolkes in die Grafschaft Tecklenburg. Erhebung der Steuer von den in Hessen belegenen Dörfern derer v. Löwenstein. Mitbesiegelung der Kapitulation Landgraf Philipps durch die Grafen Philipp IV. und Wolrad II
Enthält: Oktober. Vgl. Nr. 2864
Enthält: Dezember, 1548 Januar. Beihilfe Waldecks zur Aufbringung der hessischen Steuer von 150000 Gulden
Enthält: April, Mai. Die Gemeinde (Nieder-) Urff beklagt sich beim Landgrafen über ihre tauschweise Abtretung durch Graf Philipp IV. an die Herren v. Löwenstein. Ein Schreiben des Eitel Wolff v. Gudenberg wird an Graf Philipp IV. übersandt. Irrung zwischen den Gemeinden Freienhagen und Ippinghausen wegen einiger Wiesen an der Elbe. Lehensherrlicher Konsens des Landgrafen zur Bewittumung der Gemahlin Graf Wolrads II
Enthält: Juli - September. Klage des Meinolf Hake von Wolfhagen gegen Jost v. Grafschaft wegen des Hofes zu Widinchusen; (Ehemals Hof westlich Goddelsheim, Kreis Waldeck.) der Landdrost in Westfalen betrachtet sich als zuständig für die Entscheidung; Aufzeichnung des H. Nellen über eine Schiedshandlung zu Korbach. Irrung zwischen der Gräfin Anna und Friedrich v. Twiste. Der Tausch des Dorfes Niederurff an die Herren v. Löwenstein. Protokoll über die Verhandlungen zwischen Hessen und Waldeck wegen Weidelbergs und Fürstenecks. Nr. 754, 2501
Enthält: Oktober. Der Landgraf bittet, den Zuzug von Kriegsvolk aus den Oberlanden für Herzog Heinrich von Braunschweig zu verhindern. Kundschaft über Herzog Heinrich. Gräfin-Witwe Anna bittet, ihr Dr. Walter zur Mitteilung einer geheimen Nachricht zuzusenden
Enthält: Dezember - 1546 April. Siehe Nr. 863, 864. 892
Enthält: 1546 Juni, Juli. Werbungen des Franz v. Dalwig; er soll sich in Kassel stellen. Reiterbestellung des Heinrich v. Bernighausen (Bernickhusen) und Truppenansammlung im Stifte Minden. Siehe Nr. 24
Enthält: September, Oktober. Der Landgraf ersucht die Grafen, 200 Mann für die Festung Ziegenhain bereit zu halten. Achtung auf desertierende Knechte. Einladung der Grafen von Waldeck zur Besprechung nach Korbach. Waldeck wird durch die bei Fritzlar zusammengezogenen Truppen beschwert. Grenzirrung zwischen den Orten Viesebeck und Lütersheim. Prozeß gegen Werner Hunderstund und Jakob v. Radehausen (Rothausen) wegen Brandschatzung im Dorfe Niederklein
Enthält: 1547 Februar - April. Die Grafen von Waldeck sowie die waldeckische Ritterschaft und die Städte bitten um Schutz und Rat in der bedrohlichen Lage: Versammlung von Kriegsvolk im Stifte Münster, Einnahme der Grafschaften Lippe, Tecklenburg und Rietberg im Namen des Kaisers. Kaiserliche Truppen unter dem Befehl des Obersten Andreas Bockmor unterstützen die Ansprüche der Herren v. Büren auf die an Waldeck verpfändete Grafschaft Düdinghausen
Enthält: Nr. 3012. Kundschaften über die feindlichen Truppen, Abwehrmaßnahmen, gemeinsames Vorgehen mit der Stadt Soest. Vgl. Nr. 929
Enthält: Ohne Datum (1547 Frühjahr?). Klage der Witwe Anna v. Twiste gegen die Gräfin-Witwe Anna
Enthält: Juni - September. Graf Wolrad läßt sich auf dem Landtage zu Kassel vertreten; Bewilligung einer Steuer, um den Frieden zu erlangen. Aufzeichnung Jakob Lersners über seine Gesandtschaft bei den waldeckischen Grafen wegen Beteiligung an der Steuer; waldeckischer Landtag zu Sachsenhausen; Niederschrift über die Verhandlung mit den waldeckischen Gesandten. Einfall des Kriegsvolkes in die Grafschaft Tecklenburg. Erhebung der Steuer von den in Hessen belegenen Dörfern derer v. Löwenstein. Mitbesiegelung der Kapitulation Landgraf Philipps durch die Grafen Philipp IV. und Wolrad II
Enthält: Oktober. Vgl. Nr. 2864
Enthält: Dezember, 1548 Januar. Beihilfe Waldecks zur Aufbringung der hessischen Steuer von 150000 Gulden
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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