Untersuchung einer Schlägerei mit dem Offermann von Blatzheim
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GerKer, 373
GerKer Schöffengericht Kerpen
Schöffengericht Kerpen >> 7 Prozesse anderer Gerichte >> 7.2 Sonstige
1700 Oktober 5
Enthält: Das Gericht zu Blatzheim (s. u.) und Michael Frotzheim vernehmen zu der Schlägerei, in die der Offermann von Blatzheim Tilmann Schinn und unter anderen Peter und Heinrich Schloßer, Peter und Philipp Commer verwickelt waren, folgende Zeugen: Thekla bei der alten Müllerin, Tilmann Schinn selbst, der Pastor von Blatzheim Christoph Meyer, Merten Pütz, Reiner Münster, Rudolph Bohrn, außerdem das Ehepaar Peter Schloßer und Eva Müller.
Schriftstücke: 1
Archivale
Barth, F. W., Schultheiss von Blatzheim
Bergerhausen, Quirin, Schöffe in Blatzheim
Bohrn, Rudolph
Commer, Peter und Philipp
Finger, Johann, Schöffe in Blatzheim
Hoch, Quirin, Schöffe in Blatzheim
Meyer, Christoph, Pastor von Blatzheim
Müller, Eva, Frau von Peter Schlosser
Münster, Reiner
Pütz, Merten
Schinn, Tilmann, Offermann in Blatzheim
Schlägerei
Schloßer - Peter und Heinrich
Thekla, aus der Mühle zu Blatzheim
Vaeßen, Ferdinand, Schöffe in Blatzheim
Virmenich, Wilhelm, Schöffe in Blatzheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:33 MEZ