Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
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3 Nr. 1 Band 25 b
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen >> 3.1. Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
1739-1751, 1762
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Geldangelegenheiten der Subdelegierten und Regelung des Rezepturwesens (1739); Besetzung der Stelle des evangelischen Kellners in Siegen (1739); Einrichtung des Kameralwesens in der Landesadministration Nassau-Siegens (1739); Notarielle Beglaubigung über die Besichtigung des Gefängnisses der beiden Ämter Mengerskirchen und Ellar (1739); Beschwerde des Wilhelm Reichmann aus Wilgersdorf über das Ausfuhrverbot von Kohlen laut geltender Nassau-Katzenelnbogenscher Polizeiordnung (1739); Beschwerde der Untertanen des katholischen Landesteils Nassau-Siegens über die ehemaligen kaiserlichen Administrationsräte Holzklau, Krengel und Weller (1739); Verhandlungen vor dem Reichskammergericht wegen der richtigen Auszahlung der jüngeren verwitweten Fürstin und deren Prinzessinnen-, Wittums- und Alimentationsgelder (1739); Korrespondenzen wegen der Landessukzession Nassau-Dillenburgs und der Landesadministrationskommission Nassau-Siegens sowie der Submission Wilhelm Hyacinths Fürst zu Nassau-Siegen (1739-1740); Korrespondenzen wegen der Religionsgravamina der Reformierten Nassau-Siegens (1740-1741); Erstattung der Kosten für den 1735-1736 gewesenen Erbrechtsstreit zwischen der Witwe des Fürsten Franz Hugo zu Nassau Siegen, Leopoldine Gräfin zu Hohenlohe-Bartenstein, und den Fürsten zu Nassau-Dillenburg vor dem Reichskammergericht (1741); Deklaration des Fürsten Wilhelm Carl Heinrich Friso zu Nassau vom 24.04.1742 betreffend die Landeshuldigung in Nassau-Siegen (Druck); Korrespondenzen des Regierungsrats von Wülknitz an den Grafen von Cobenzl wegen verschiedener Angelegenheiten Nassaus (1744); Druck "Wahre Beschaffenheit des contra instrumentum pacis Westph. theils höcht turbirt, destituirt und bedrängten / theils aber anjetzo in weiterer und grösserer Gefahr situirten Evangelisch Reformirten status ecclesiastici in denen Fürstenthümern Nassau-Siegen" (08.09.1740); Konzept des Huldigungseids für sämtliche Bediente (ca. 1750); Besitzergreifung- und Huldigungsangelegenheiten nach dem Ableben Wilhelm Carl Heinrich Friso (Wilhelm IV.) Prinz von Oranien-Nassau (1751); Mandat Kaiser Franz vom 16.07.1762 wegen Bezahlung älterer Kommissionskosten aus den 1730er Jahren durch den unter Vormundschaft sich befindenden Prinzen von Nassau-Oranien. Korrespondenten u.a.: H. W. von Laffert (Siegen, Dillenburg), Wilhelm Carl Heinrich Friso (Wilhelm IV) Prinz von Oranien-Nassau, Notar Johann Ernst Hechler, Heinrich von Diest (Siegen), P. F. Pistor (Hadamar), Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg, Matthias Wilhelm Haan, Arnold Heinrich von Glandorff, brandenburg-kulmbachischer Legationssekretär Adam Friedrich Christian Keller (Regensburg), Notar Maximilian Heinrich Spanknabe, Regierungsrat L. Emmermann (Diez), Regierungsrat August Ludwig von Wülknitz (Dillenburg), Regierungsrat Gürtler, Justizrat von Rauschard (Dillenburg).
222 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:56 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv / Akten (Bestand)
- 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen (Gliederung)
- 3.1. Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International