Geburtsbrief: Wolfgang Schade
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5394
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1650 April 15
Regest: Auf dem Unteramt Schraplau ist erschienen Wolfgang Schade von Steuden. Ihm wird bezeugt, dass er der eheliche Sohn ist des Dionysius Schade, viele Jahre gewesenen Lands- und Gerichts-Schöppen, und der Anna Achilles. Er ist in Steuden geboren. Er hat sich auf dem Backofen zu Steuden etliche Jahr als Backmeister gebrauchen lassen und ist demselben so vorgestanden, dass man mit ihm gar wohl zufrieden sein konnte und ihn gern noch länger dabei hätte leiden wollen, wenn er nicht durch das hochschädliche und verderbliche Kriegswesen, auch mit eingefallener grosser Teuerung in Kriegsbestallung sich einzulassen genötigt worden wäre.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Wolfgang Schade von Steude in Sachsen. - Vorgelegt den 26. Februar 1653.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Wolfgang Schade von Steude in Sachsen. - Vorgelegt den 26. Februar 1653.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Schauburgisches Amtsinsigel
Siegel (Erhaltung): in grosser Holzkapsel vorhanden, aber ganz undeutlich
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): in grosser Holzkapsel vorhanden, aber ganz undeutlich
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ